Ernährungsmesse «Anuga» in Köln eröffnet

Köln (dpa) - Das Land von Pizza und Pasta ist in diesem Jahr Gastland der weltgrößten Nahrungsmittelmesse «Anuga» in Köln. Knapp 6600 Aussteller aus 100 Ländern informieren seit Samstag über ihre Produkte.

Die Veranstalter, die Koelnmesse und der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels, erwarten rund 150 000 Besucher. Unter den vorgestellten Neuheiten sind Hamburger für den Toaster, Essig-Erfrischungsgetränke und Obstvariationen - geliert, püriert oder als Gebäckfüllung.

Die Branche arbeitet auf der «Anuga» jedoch nicht nur an Innovationen - sondern vor allem auch gegen ihren schlechten Ruf: Gammelfleisch, Dioxin-Eier, EHEC und Analogkäse haben die Verbraucher in den vergangenen Jahren verunsichert.

Auf der «Anuga» präsentiert die Nahrungsmittelbranche alle zwei Jahre Trends und Entwicklungen, dieses Jahr zum 31. Mal. Eröffnet wurde die fünftägige Messe von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und dem italienischen Ernährungsminister Francesco Saverio Romano. Westerwelle sprach sich für die europäische Zusammenarbeit aus: Es sei ein Fehler, «in Zeiten, in denen Europa gefordert wird, als erstes zu meinen, man könne auf Europa verzichten».

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