Fahrzeugbestand trotz Umweltdebatte deutlich erhöht
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Der Verkehr staut sich auf der Autobahn A5 in südlicher Richtung in der Nähe des Darmstädter Kreuzes. Trotz Umweltdebatte gibt es immer mehr Fahrzeuge auf den Straßen. Foto: Jürgen Mahnke/dpa
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Berlin (dpa) - Trotz aller Diskussionen um weniger Autoverkehr auf den Straßen hat sich die Zahl der Fahrzeuge zuletzt deutlich erhöht. Insgesamt 65,8 Millionen Fahrzeuge waren am Stichtag 1. Januar in Deutschland zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag mitteilte. Das waren rund eine Million mehr als noch ein Jahr zuvor. Den größten Anteil daran hatten Autos. Ihre Zahl nahm um rund 700 000 auf zuletzt knapp 47,7 Millionen Einheiten zu. Besonders stark stieg die Zahl der SUV - um knapp 20 Prozent auf rund 3,77 Millionen.

Bei den Elektroautos hingegen verzeichnet das Kraftfahrt-Bundesamt zwar weiterhin starkes Wachstum von rund 64,4 Prozent. In absoluten Zahlen bleibt das Niveau allerdings niedrig. Lediglich 135 617 Elektrofahrzeuge waren am 1. Januar dieses Jahres in Deutschland zugelassen. Das entspricht einem Anteil von rund 0,3 Prozent an der gesamten Autoflotte in Deutschland.

Dem KBA zufolge handelte es sich bei knapp 98 Prozent aller Auto-Antriebe nach wie vor um Benzin und Diesel. Im Durchschnitt waren sämtliche zugelassene Fahrzeuge hierzulande zum 1. Januar 9,6 Jahre alt. Damit hat sich das Durchschnittsalter im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1 Jahre erhöht. Mehr als 857 000 Fahrzeuge waren älter als 30 Jahre.

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