Weniger Fisch auf dem Speiseteller: Verbrauch zurückgegangen

Bonn (dpa) - Die Deutschen essen weniger Fisch und Meeresfrüchte. Im vergangenen Jahr ging der Pro-Kopf-Verbrauch um 8 Prozent auf 14,4 Kilo zurück, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilte.

Gleichzeitig mussten die Verbraucher bei einem Preisanstieg um 5,6 Prozent für Fische und Meeresfrüchte deutlich tiefer in die Tasche greifen. Während die Preise für Nahrungsmittel allgemein seit 2005 um 22 Prozent gestiegen seien, kosteten Fischereierzeugnisse fast 32 Prozent mehr, so die Bundesanstalt.

Beliebtester Speisefisch in Deutschland war im vergangenen Jahr der Alaska-Seelachs mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 3,1 Kilogramm, gefolgt von Hering mit 2,4 Kilogramm. Besonders betroffen von dem Nachfragerückgang waren neben Seelachs auch Lachs und Pangasius. Nur noch knapp ein Fünftel des Gesamtangebots von 1,2 Millionen Tonnen wurde dabei von deutschen Schiffen angelandet.

Pressemitteilung

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