45 Feuerwehrleute bei Zimmerbrand im Einsatz in Halle


45 Feuerwehrleute waren bei einem Zimmerbrand im Einsatz. Das alte Wohnhaus ist durch den Brand und den Rauch unbewohnbar geworden.

Mit Atemschutzgeräten gingen die Feuerwehrleute in das Haus in Halle, um den Zimmerbrand zu bekämpfen. Foto: Grund

Halle (gg) - Bei einem Zimmerbrand am Montagabend um 21.25 Uhr an der Lange Straße in Halle ist ein Bewohner (66) verletzt worden. Der allein lebende Mann befand sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits außerhalb seines Hauses. Er wurde von Einsatzkräften des Rettungsdiensts mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Halle eingeliefert.

Sein altes, dreigeschossiges Wohnhaus ist durch den Brand und die starke Verrauchung unbewohnbar geworden. Insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehrlöschzüge Halle und Hörste waren unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Christian Herden über die Graebestraße an dem sichtlich in die Jahre gekommenen Wohnhaus vorgefahren. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Bewohner durch einen Knall aus dem Schlaf gerissen. Beim Nachschauen entdeckte er im Badezimmer das Feuer. Daraufhin wählte er den Notruf und verließ das Haus, erklärte Stadtbrandinspektor Christian Herden.

Im Oberschoss brennt es

Beim Eintreffen brannte im ersten Obergeschoss im Badezimmer ein Schrank. Durch die Flammen und die damit verbundene starke Hitzeentwicklung setzte das Feuer weitere Gegenstände in Brand. Zudem waren das erste und das Dachgeschoss stark verraucht. Dank des schnellen Eingreifens brachten die mit Atemschutz ausgerüsteten Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle.

Schwierigkeiten hatte den Brandbekämpfern anfänglich das Aufspüren des Brandherds in dem völlig verwahrlosten und vermüllten Wohnhaus bereitet. Augenscheinlich hatte der Bewohner seit Jahren Müll und Schrott angehäuft. Weil die Einsatzkräfte auf ihrem Weg in das erste Obergeschoss nur langsam vorankamen, hatte Stadtbrandinspektor Christian Herden drei Angriffstrupps unter Atemschutz entsendet. Ein weiterer Trupp inspizierte das zweite Obergeschoss. Weitere Feuerwehrleute unterstützten die Brandbekämpfung von der Drehleiter aus mit Beleuchtung. Nach dem Ende der Löschmaßnahme wurde das gesamte Haus mittels Hochleistungslüfter entraucht.

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