Bläserhutabzeichen für den Nachwuchs



Kreis Gütersloh (gl) -  Im Hubertusheim der Kreisjägerschaft haben jetzt 14 Jungbläserinnen und –bläser ihre „Gesellenprüfung“ abgelegt. Das Bläserhutabzeichen, auf das die jungen Menschen sich teilweise mehr als zwei Jahre vorbereitet haben, belohnte ihren Einsatz und den Willen zum Erfolg.

Freuen sich über die Bläserhutabzeichen: die erfolgreichen Jungbläser und die Mitglieder der Prüfungskommission.

Das Jagdhornblasen gehört seit Jahrhunderten zur Ausübung der Jagd. Die Nachwuchsausbildung und die Förderung dieses Hobbys sind wie die Pflege des passenden Brauchtums vorrangiges Ziel der elf Bläserkorps innerhalb der Kreisjägerschaft Gütersloh.

In Einzelvorträgen mussten die Nachwuchsspieler wichtige Leitsignale wie „Aufbruch zur Jagd“, „Anblasen des Treibens“ oder „Treiber in den Kessel“ darbieten. Aber auch Niederwildsignale wie beispielsweise „Fuchs tot“, „Hase tot“ oder „Kaninchen tot“ mussten sie den Mitgliedern der Prüfungskommission präsentieren.

Aus den Händen von Karl-Heinrich Hoyer (Vorstand der Kreisjägerschaft), Rainer Honerlage (Obmann für jagdliches Brauchtum der Kreisjägerschaft) und Gert Tietmeyer (Leiter des Jagdhornbläserkorps Harsewinkel) erhielten alle Prüfungsteilnehmer das Bläserhutabzeichen und eine Urkunde. Die Ausbilder und die Korpsleiter hoffen, dass die „Neuen“ nun ihr Können in die großen Bläserkorps einbringen.

Erfolgreich waren: Christin und Hendrik Böckenförde, Jan Bühlmeyer, Leonard Niestadtkötter, Simon Schnitker, Julia Topmöller und Felix Werner (alle Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück); Hendrik Blome, Sören Fischer, Christian Große-Buthenuth, Philip Koch, Olaf Niederschabbehard und Isabell von Valtier (alle Jagdhornbläserkorps Ravensberg-Halle) sowie Daniel Peitzmeier vom Jagdhornbläserkorps Rietberg.

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