Borgholzhausen: Kinder bei Schulbusunfall verletzt


Bei einem Auffahrunfall mit einem Schulbus in Borgholzhausen sind zehn Kinder verletzt worden, eines davon schwer.

Bei dem Auffahrunfall am Dienstagmorgen in Borgholzhausen sind zehn Schüler verletzt worden, eines davon schwer. Foto: Eickhoff

Borgholzhausen (ei) - Zehn Schüler einer Gesamtschule sind am Dienstagmorgen um 7.50 Uhr bei einem heftigen Auffahrunfall verletzt worden. Während ein Patient vermutlich im Krankenhaus bleiben muss und als schwer verletzt gilt, sollten die übrigen nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen können. Auch zwei Autofahrer mussten nach dem Auffahrunfall in Kliniken gefahren werden, auch sie erlitten den ersten Erkenntnissen nach eher leichtere Blessuren. 

Der Gelenkbus soll mit rund 100 Schülerinnen und Schülern aus Versmold am Dienstagmorgen auf dem Weg zu der Gesamtschule in Borgholzhausen unterwegs gewesen sein. Der Fahrer war auf der Bahnhofstraße aus Richtung Osnabrücker Straße in Richtung Borgholzhausen-Stadt unterwegs. Er bemerkte nach ersten Erkenntnissen offenbar zu spät, dass vor ihm bereits der Fahrer eines Audi A4 angehalten hatte, um links in die Hoffstraße einzubiegen. Die Fahrer eines Opel Corsa aus Georgsmarienhütte sowie eines Opel Agila bremsten ihre Fahrzeuge rechtzeitig ab, ehe schließlich der MAN-Bus die drei Autos zusammen schob.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst eilten nach den ersten Notrufen mit einem Großaufgebot zum Unfallort, um die Verletzten zu versorgen. „Es waren beide Löschzüge alarmiert, nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeuges konnte der Löschzug Stadt aber wieder einrücken“, berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Marcus Linse. Die zehn Feuerwehrleute unterstützten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes bei der Erkundung und Versorgung der Verletzten, zur Unterstützung wurde das Modul für die Versorgung von bis zu zehn Verletzten gemäß dem Massenanfall von Verletzten (ManV) ausgelöst. So eilten ehrenamtliche Mitglieder der Hilfsorganisationen ebenso zu der Unfallstelle wie der Leitende Notarzt (LNA) aus Gütersloh und der Organisationsleiter Rettungsdienst (OrgL). 

Ein Großteil der Schüler wurden mit einem Ersatzbus des betroffenen Unternehmens in die Schule gebracht und dort betreut. Für die Rettungsarbeiten sowie die Spurensicherung war die Bahnhofstraße rund zwei Stunden voll gesperrt.

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