Kreis Gütersloh: Bei Gesellenstücken stimmt das Design


Vier Nachwuchskräfte haben jetzt von der Tischlerinnung Gütersloh ihre Auszeichnungen als jahrgangsbeste Absolventen erhalten.

Die Tischlerinnung Gütersloh hat die besten Absolventen ausgezeichnet. Das Foto zeigt die jungen Talente (vorn, v. l.) Mark Rehkemper, Finn Radzwill, Caroline Hanneforth und Lars Gottwald mit Obermeister Frank Grimm sowie (hinten, v. l.) Dieter Diekhans (Steinkämper), Dirk Heilman (Lignatus) und Udo Schwedes (Leiter Tischlerbildungszentrum).

Kreis Gütersloh (gl) - „Es ist für mich eines der schönsten Events des Jahres,“ eröffnete Frank Grimm, Obermeister der Tischlerinnung Gütersloh, die Feierstunde im Tischlerbildungszentrum in Rheda-Wiedenbrück. 

Ehrung ist Herzensangelegenheit

Ihm sei es eine Herzensangelegenheit, gemeinsam mit Udo Schwedes, Leiter des Bildungszentrums, Ehrenobermeister Jürgen Soetebier, dem Innungsvorstand und den Berufsschullehrern den außerordentlichen Leistungen der Prüflinge Ehre zu tragen. 

Finn Radzwill, der bei der Firma Lignatus-Wohnmanufaktur in Langenberg seine Ausbildung absolvierte, belegte den ersten Platz im Rahmen des Leistungswettbewerbs auf Kammerebene. Damit hat er sich für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert. 

Der zweite Platz ging an Lars Gottwald (Tischlerei Grimm in Herzebrock). Mark Rehkemper von der Tischlerei Stefan Steinkämper (Rietberg) wurde Dritter. Für Mark Rehkemper und Finn Radzwill blieb es nicht bei der Auszeichnung als Platzierte im Kammerwettbewerb. 

Zweiter Platz für Couchtisch

Rehkemper sicherte sich mit seinem Gesellenstück, einem raffinierten Couchtisch, den zweiten Platz im Designwettbewerb „Die Gute Form“. Mit diesem vertrat er die Tischlerinnung Gütersloh auch auf Landesebene, setzte sich jedoch nicht durch. 

Radzwill baute ein überlanges Sideboard und teilte sich den dritten Platz mit Caroline Hanneforth (Alfons Venjakob, Gütersloh). Sie überzeugte mit ihrem Schreibtisch im Mid-Century-Design. Hendrik Jasper, Vertreter der Firma Meesenburg aus Gütersloh, gratulierte den jungen Talenten und überreichte ihnen eine Handmaschine als Geschenk. 

Preisgelder von der Innung

Für die Kammerwettbewerbssieger gab es darüber hinaus Preisgelder von der Innung. Schwedes ist stolz auf die Nachwuchskräfte, die herausragende Leistungen erbracht haben. Seiner Aussage nach waren die Gesellenstücke keine Stücke von der Stange, die nur zum Bestehen der Gesellenprüfung geführt haben: „Es sind designorientierte Möbel.“ 

Er freue sich, wenn er das ein oder andere Gesicht im Rahmen einer Weiterbildung, vielleicht auch zum Meister, wiedersehe.

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