Am Wochenende gibt es Orgelklänge in Gütersloh


Der Gütersloher Orgelherbst geht in die nächste Runde. Und zwar am 19. September. Die Musik kommt dieses Mal aus dem fernen Osten.

spielt in St. Pankratius „Die göttliche Routine“.

Gütersloh (gl) - Nach zwei gelungenen Veranstaltungen geht der Gütersloher Orgelherbst in die dritte Runde. Unter dem Titel „Die göttliche Routine“ spielt die Japanerin Megumi Hamaya am Sonntag, 19. September, experimentelle und zeitgenössische Orgelmusik in der St.-Pankratius-Kirche. Los geht es um 17 Uhr.

Musik aus Japan und Europa

Megumi Hamaya aus Berlin begeistere das Konzertpublikum mit Musik aus Japan und Europa, heißt es in der Ankündigung. Das Publikum erwarteten an der Rieger-Orgel impressionsreiche und klangfüllende Werke, die – geschrieben in der Ferne – einen neuen Horizont der inner- und außereuropäischen Orgelwelt eröffneten.

Das Konzert beginnt mit dem namensgebenden Stück von Louis Andriessen „De goddelijke routine“ oder „Die göttliche Routine“: Ein Werk, das von der Sufi-Mystik und dem Taoismus beeinflusst ist. Es folgt eine breite Auswahl zeitgenössischer Komponisten mit poetischen Titeln wie „Cloudscape“ (Toshio Hosokawa), „Vision in Flames“ (Akira Nishimura) und „Rain Dreaming for Harpsichord“ (Toru Takemitsus).

„Eine musikalische Reise, in der man viel Neues entdecken kann“

„Rain Dreaming“ und „Cloudscape“ spielen laut Ankündigung mit einer japanischen Zen-Stimmung, während im abschließenden Teil des Abends, „Vision in Flames“, hinduistische Musik eine maßgebende Rolle spiele. Unter dem Strich schreiben die Veranstalter: „Eine musikalische Reise, in der man viel Neues entdecken kann.“

Der Eintritt kostet zehn Euro. Schüler und Studierende zahlen fünf Euro. Reserviert werden können Tickets über zwei Wege im Internet: Hier und hier. Es gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen). Das letzte Konzert des Orgelherbsts steht dann am Sonntag, 3. Oktober, 17 Uhr, an. Angekündigt wird belgische Orgelmusik.

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