Gütersloher Feuerwehr löscht Brand auf Autotransporter 


Nach einem Feuer auf einem Auto-Transporter musste am Nachmittag die A2 in Fahrtrichtung Hannover teilweise gesperrt worden. 

Das Feuer griff vom Reifen des Transporters auf die Autüs über. Foto: Eickhoff

Gütersloh (ei) -  Großeinsatz  für die  Feuerwehr am Freitagnachmittag  auf der A2 in Spexard: Vermutlich aufgrund eines Defektes am Reifen eines Anhängers, auf dem Pkw transportiert wurden, kam es zu einem Großbrand.

Der 35-Jährige Lkw-Fahrer aus Polen war gegen 14.35 Uhr mit einem Kollegen auf der Schnellstraße Richtung Osten unterwegs, als es zwischen der Raststätte und der Abfahrt Gütersloh zu dem Zwischenfall kam. Dem Trucker gelang es noch, das Gespann auf dem Seitenstreifen abzustellen, sein Kollege, der hinter ihm fuhr, parkte seinen Lkw im sicheren Abstand.

Reifen brennt lichterloh

Mit ihren Feuerlöschern versuchten die beiden, den Brand in Schach zu halten Dies gelang aber nur bedingt.

„Wir passierten den Bereich auf der Gegenfahrbahn und wollten gerade an der Raststätte drehen, als wir den Einsatz zu dem brennenden Lkw bekamen“, berichtete ein Polizist vor Ort.Auf dem Transporter fingen mehrere Autos Feuer.

Zunächst  die Beamten  wenige Minuten später eintrafen, brannte der Reifen bereits lichterloh. „Das Feuer hat sich dann schnell entwickelt und insbesondere die beiden Fahrzeuge auf dem Anhänger zerstört“, berichtete der Beamte weiter.

Benzin tritt aus

Den Männern gelang es noch, einen Audi vor den Flammen zu retten. Zunächst wurden der Löschzug Spexard und die Kräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert, später noch zwei Tanklöschfahrzeuge aus Gütersloh und Avenwedde mit jeweils 5000 Litern Wasser.

Unter Einsatzleitung von Lukas Paschköwitz vom Führungsdienst der Feuerwehr rüsteten sich vier der insgesamt rund 40 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus und löschten die Flammen. Da der Benzintank eines Fiat geborsten war, entflammte sich der Brand immer wieder.

„Wir wollten hier kein Schaum einsetzen, weil es sich hier um ein Wassergewinnungsgebiet der Stadtwerke handelt“, sagte Dienstgruppenleiter Stephan Reckhaus. Unter Umständen hätte dies noch Auskofferungsarbeiten abseits der Autobahn notwendig gemacht.

Umleitungsstrecke überlastet

So musste bis zum vollständigen Ablöschen des Brandes die A2 knapp 90 Minuten voll gesperrt werden. Auf der Umleitungsstrecke - B61, Stadtring und Verler Straße - ging es im Feierabendverkehr nur noch im Schritttempo voran, auch auf der Bruder-Konrad_Straße stauten sich die Fahrzeuge.

Der Schaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro beziffert. Aufgrund der aufwändigen Bergungsarbeiten konnte bis in die Abendstunden lediglich ein Fahrstreifen freigegeben werden. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von mehr als zehn Kilometern.

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