Brustzentrum der Gütersloher Kliniken hat Jubiläum


Kurze Wege und geballtes Fachwissen. Seit 15 Jahren besteht das Brustzentrum des Klinikums Gütersloh und des St.-Elisabeth-Hospitals.

Gemeinsam gegen Brustkrebs: Dr. Wencke Ruhwedel (Klinikum Gütersloh) und Dr. Johannes Middelanis (St.-Elisabeth-Hospital) sind stolz darauf, dass im Kooperativen Brustzentrum Ärztinnen und Ärzte aus beiden Kliniken gemeinsam mit niedergelassenen Medizinern Hand in Hand arbeiten, um Brustkrebs-Patientinnen zu heilen.

Gütersloh (gl) - Vor 15 Jahren haben das Klinikum Gütersloh und das St.-Elisabeth-Hospital das Kooperative Brustzentrum gegründet. Deutschlandweit erhielten rund 70 000 Frauen jährlich die Diagnose Brustkrebs, heißt es in einer Mitteilung des Zentrums. Damit sei das Mammakarzinom die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. 

Arbeit erfolgt interdisziplinär

Das Kooperative Brustzentrum habe es sich zum Ziel gesetzt, die Patientinnen von der Erstdiagnose bis zur Nachbehandlung zu betreuen. Die Krankenhäuser arbeiteten eng mit niedergelassenen Fachärzten sowie mit dem Interdisziplinären Brustzentrum Gütersloh zusammen. Dr. Wencke Ruhwedel, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Gütersloh, und Dr. Johannes Middelanis, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Elisabeth-Hospital, leiten das Kooperative Brustzentrum gemeinsam. 

Kurze Wege und Experten 

„Die erfolgreiche individuelle Behandlung von Brustkrebs erfordert einen interdisziplinären Ansatz“, erläutert Ruhwedel. „Jede Patientin wird in unterschiedlichen Phasen der Brustkrebserkrankung von Therapeuten verschiedener Fachrichtungen behandelt“, ergänzt Middelanis. Das Zentrum zeichne sich durch kurze Wege aus. Alle Fachkräfte kämen an einen Tisch und betrachteten die Befunde jeder Patientin gemeinsam, aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln. 

Mit Fachwissen Patientinnen heilen

„Man kann sagen, dass während der Tumorkonferenz das geballte Fachwissen vorhanden ist, um für jede Patientin die individuell beste Behandlung abzustimmen. Dies geschieht auf der Grundlage der gültigen nationalen S3-Leitlinie zur Behandlung von Brustkrebs.“ Für die kommenden Jahre wünschen sich Ruhwedel und Middelanis, dass das Brustzentrum mit seinen Kooperationspartnern eine Brustkrebstherapie und –diagnostik auf höchstem Niveau anbieten kann und weiterhin zu den besten Brustkrebszentren in NRW zählen wird.

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