Bürgerstiftung wirbt um aktive Ehrenamtliche



Gütersloh (gl) - Die Bürgerstiftung Gütersloh hat ein klares Ziel: Sie will noch mehr Menschen dazu bringen, sich für Mitbürger in der Stadt einzusetzen – mit ehrenamtlichem Engagement oder finanziellem Einsatz, ganz, wie es beliebt. Am Dienstag hat die Einrichtung den Tätigkeitsbericht vorgestellt.

Werben für die Bürgerstiftung: (v. l.) Brigitte Büscher, Anette Singenstroth, Dr. Gerd Wixforth (alle Vorstand), Geschäftsführerin Nina Spallek, Heinz Generotzky (Vorstand), Lucia Rühling aus der Geschäftsstelle und Werner Gehring (Kuratoriumsvorsitzender). Bild: Bojak

Freunde und Förderer werden mit der 23-seitigen Broschüre auf den neusten Stand gebracht. „Zudem wollen wir weitere Unterstützer für die Idee des bürgerschaftlichen Engagements gewinnen“, erklärt Werner Gehring, der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung.

Roter Faden durch die Aktivitäten

Dass sich in der Bürgerstiftung etwas verändert hat, macht das Team um Geschäftsführerin Nina Spallek auch optisch deutlich. „Der Tätigkeitsbericht ist dieses Mal im Querformat gedruckt worden“, sagt Brigitte Büscher, Sprecherin des Vorstands. Ein roter Faden zieht sich durch das ganze Heft. Er führt den Leser von der Liste aller Spender über die Rückschau auf den Bürgerbrunch, über Beispiele für die Projektarbeit der Stiftung, und über ein Interview mit dem ausgeschiedenen Geschäftsführer Michael Jacobi zur Übersicht über das Vermögen der Stiftung.

Beispiele erfolgreicher Arbeit

Der Überblick über die vielfältigen Bereiche, in denen sich die Bürgerstiftung einbringt, sei wichtig, betont Brigitte Büscher. „Damit die Leute wissen: Das machen wir aus dem Geld unserer Stifter, Spender und Paten.“ Persönliche Geschichten wie die über die Start-Stipendiatin Wasima Mirzazada, über die Preisträger der Bürgerstiftung oder die Trauminsel-Kinder Tibelya, Hannah und Jan seien wichtig, um die Arbeit der Einrichtung möglichst lebendig zu erklären. Mehr als 30 Projekte werden derzeit von der Bürgerstiftung gefördert. „Die Bürger haben unterschiedliche Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen“, wirbt Nina Spallek. Beim Generationenprojekt oder bei der Trauminsel sei persönliches Engagement gefragt. Die Start-Stipendien und die Psychoonkologie am Städtischen Klinikum benötigten weiter Spendengelder.

Solide finanzielle Basis

Dr. Gerd Wixforth, als Vorstandsmitglied für die Finanzen zuständig, kann eine erfreuliche Entwicklung aufzeigen. „Wir konnten das Stiftungskapital trotz Finanzkrise von rund vier Millionen Euro im vergangenen Jahr nicht nur erhalten, sondern mit rund fünfprozentigen Erträgen und erfreulichen Kursgewinnen sogar steigern.“

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