Dritte Weltkriegsbombe in Gütersloh entdeckt


Am Stadtpark ist der dritte Blindgänger in dieser Woche entdeckt worden. Der Kampfmittelräumdienst konnte erneut Entwarnung geben.

Der Bereich um den Fundort am Karl-Rogge-Weg ist wie Montag und Donnerstag erneut abgesperrt worden. Foto: Eickhoff

Gütersloh (ei/gh/gl) - Auf dem Gelände am Karl-Rogge-Weg am Gütersloher Stadtpark ist am Freitagmorgen bei Erdarbeiten die dritte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in dieser Woche gefunden worden. Der Kampfmittelräumdient rückte an und konnte erneut Entwarnung geben.

Fachfirma wird eingeschaltet

Für den Baggerfahrer der Firma Wimmelbücker war es am Freitagmorgen ein Déjà-vu. Als er den Bodenaushub abkippen wollte, entdeckte er ein Metallstück. Wiederum handelte es sich um einen 50 Kilogramm schweren Sprengkörper amerikanischer Herkunft.  

Polizei und Ordnungsamt sperrten den Fundort umgehend ab und informierten den Kampfmittelräumdienst. Die Spezialisten trafen um kurz nach 10 Uhr am Karl-Rogge-Weg ein. Und schnell war klar: Wie am Montag und Donnerstag war auch dieser Blindgänger nicht mehr zündfähig. 

Wie die Stadtverwaltung vor Ort erklärte, sollen die Arbeiten erst am Montag, 19. Dezember, fortgesetzt werden. Eine Fachfirma für Aushubbeurteilung soll hinzugezogen und das Gelände gescannt werden. Es wird vermutet, dass das Gelände nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt wurde, um Bombenschrott zu entsorgen.     

Bereits am gestrigen Donnerstag wurde ein Blindgänger entdeckt. Betroffen war wiederum das Baugrundstück am Karl-Rogge-Weg, an dem bereits am Montag bei Erdarbeiten ein Blindgänger aufgetaucht war. Von den beiden 50-Kilo-Bomben ging keine Gefahr aus, da sie keine Zünder mehr hatten.

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