Erneut Weltkriegsbombe im Gütersloher Stadtpark entdeckt




Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist bei Bauarbeiten am Stadtpark eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Die Stadt hat mittlerweile Entwarnung gegeben.

Kampfmittelexperte Uwe Pawlowski (59) aus Münster hat die Weltkriegsbombe in Augenschein genommen und festgestellt, dass der Blindgänger nicht mehr zündfähig ist. Foto: Borgmeier

Gütersloh (gl) - Am Gütersloher Stadtpark ist am Vormittag erneut eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Betroffen war wiederum das Baugrundstück am Karl-Rogge-Weg, an dem bereits am Montag bei Erdarbeiten ein Blindgänger aufgetaucht war. Um kurz nach 14 Uhr konnte die Stadt Entwarnung geben. 

Bombe nicht mehr zündfähig

Der Kampfmittelräumdienst nahm die 50 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe in Augenschein und stellte fest, dass der Sprengkörper nicht mehr zündfähig war. Evakuierungsmaßnahmen waren nach Angaben von Annette Blumenstein, Sprecherin der Stadt Gütersloh, nicht notwendig. Ein Baggerfahrer sei nun dabei, die Bombe freizulegen.  

Polizei und Ordnungsamt waren am Vormittag ausgerückt und sperrten den Fundort ab. Der Kampfmittelräumdienst wurde informiert und machte sich umgehend auf den Weg nach Gütersloh. Die Stadt Gütersloh hatte darum gebeten, Ruhe zu bewahren.

Am Montag war ein 50 Kilogramm schwerer Blindgänger auf der Baustelle gefunden wurden. In einem Umkreis von 300 Metern mussten die Anwohner ihre Häuser verlassen. 

Die Kampfmittelexperten Andreas Brümmer und Peter Asmussen, die extra aus Hagen angereist waren, konnten schnell Entwarnung geben. Die Weltkriegsbombe war ebenfalls nicht mehr zündfähig. 

  

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