Gütersloh: Schlepphorst soll Beigeordneter werden


Carsten Schlepphorst soll fünfter Beigeordneter der Stadt Gütersloh werden. Darüber entscheidet der Rat am 8. Oktober.

Die fünfte Beigeordnetenstelle bei der Stadt Gütersloh soll er besetzen: Carsten Schlepphorst. Archivfoto: Bojak

Gütersloh (dl/gl) - Schlepphorst würde dann den neuen Geschäftsbereich Digitalisierung, IT, Personal, Organisation und Feuerwehr verantworten. Der 44-jährige Schlepphorst leitet aktuell die Zentraleinheiten im Rathaus, unter anderem mit dem Fachbereich Personal, Organisation und IT. 

14 Bewerbungen eingegangen

Basis für den Beschlussvorschlag sei das einhellige Votum der Auswahlkommission und der Ratsfraktionen, die zur Entscheidungsfindung in den vergangenen Wochen Gespräche mit einer Auswahl aus insgesamt 14 Bewerbern geführt hätten, heißt es in der Mitteilung. 

Schlepphorst leitete bis 2016 die Zentralen Dienste der Stadt Rheda-Wiedenbrück, bevor er nach Gütersloh wechselte. Die Schaffung der weiteren Beigeordnetenstelle, die als Wahlbeamtenstelle auf acht Jahre ausgelegt ist, soll vor allem dem Thema Digitalisierung und den Projekten, die im Rahmen der Smart-City-Förderung umgesetzt werden sollen, Gewicht und Stimme geben. 

Maßgeblich an der Bewerbung um die Aufnahme in die Smart-Cities-Bundesförderung beteiligt

Schlepphorst gehört von Anfang an zum Team des Digitalen Aufbruchs Gütersloh. Laut Mitteilung hat er maßgeblich an der Bewerbung um die Aufnahme in die Smart-Cities-Bundesförderung mitgearbeitet. In der Sportwelt ist der 44-Jährige als mehrfacher Weltmeister im Rettungssport bekannt. Im Bundesvorstand der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft ist er als stellvertretender Leiter Einsatz aktiv. 

Fünf Beigeordnete und Bürgermeister bilden Verwaltungsvorstand

Die künftig fünf Beigeordneten und Bürgermeister Norbert Morkes (BfGT) bilden den Verwaltungsvorstand. Dazu gehören außer Morkes die Erste Beigeordnete und Kämmerin Christine Lang (Finanzen, Recht, Umwelt und Ordnung), Stadtbaurätin Nina Herrling (Bau und Verkehr), Henning Matthes (Familie, Jugend, Schule, Soziales und Sport) sowie Andreas Kimpel (Kultur und Weiterbildung).

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