Gütersloher Hüttendorf öffnet am Donnerstag



Der Gütersloher Weihnachtsmarkt startet am Donnerstag. Allerdings unter Auflagen. Erstmals ist das Markttreiben am Berliner Platz umzäunt.

Reichlich Platz und Zäune (im Vordergrund) sollen die Sicherheit auf dem Gütersloher Weihnachtmarkt gewährleisten. Ab heute sind die Stände geöffnet. Foto: Borgmeier

Gütersloh (din) - Das Hüttendorf auf dem Berliner Platz steht, die Zäune auch. Am heutigen Donnerstag beginnt der Gütersloher Weihnachtsmarkt. Eine feierliche Eröffnung wie in früheren Jahren wird es nicht geben.

Dieses Mal gelten verschärfte Auflagen

Immerhin: Im vorigen Jahr war die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie noch komplett abgesagt worden. Und spätestens mit dem Dezember-Lockdown wäre auch nichts mehr möglich gewesen. In diesem Jahr soll es anders laufen. Allerdings mit verschärften Corona-Auflagen.

In enger Abstimmung mit Bürgermeister Norbert Morkes (BfGT), dem Fachbereich Ordnung und Mitgliedern des Verwaltungsvorstands habe man entschieden, den Weihnachtsmarkt mit Einlasskontrollen zu versehen, teilte Gütersloh Marketing (GTM) am Mittwoch mit. Damit solle ein „sicherer und coronakonformer Ablauf gewährleistet werden. Auch der Vorstand der Werbegemeinschaft unterstütze die Entscheidung. Auf dem Weihnachtsmarkt gilt die 2G-Regel, das ist eine landesweite Vorgabe der NRW-Coronaschutzverordnung: Besucher müssen geimpft oder genesen sein.

Ein Sicherheitsdienst kontrolliert

Kontrolliert wird die Einhaltung der 2G-Regel von einem Sicherheitsdienst an den Ein- und Ausgängen zweier eingezäunter Bereiche: einem auf dem Berliner Platz und einem vor der Martin-Luther-Kirche. Außerdem werde an den Ständen außerhalb des Bauzauns kontrolliert. Ein entsprechender Nachweis sei „unbedingt mitzuführen“. Weil sich die Toiletten außerhalb der Einzäunung befinden, sollen Besucher einen Stempel am Ausgang erhalten. Damit dürften sie dann später wieder auf das Weihnachtsmarktgelände.

„Die Veranstalter empfehlen das Tragen einer FFP2-Maske überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann“, heißt es in der Mitteilung. Eine allgemeine Maskenpflicht bestehe aktuell nicht. Der Sicherheit ist auch ein lockerer Aufbau der Stände geschuldet, deren Zahl von 25 auf 17 reduziert wurde. Weggefallen sind die Kunsthandwerker- und die Vereinshütte.

Kleinere Bühne und Programm für Kinder

Auch die Bühne fällt kleiner aus als in früheren Jahren. Dort wird es samstags und sonntags immer nachmittags ein Kinderprogramm geben, freitags und samstags an den Abenden Musik für Erwachsene.

Der Weihnachtmarkt soll bis Donnerstag, 30. Dezember, laufen. Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr, sonntags von 14 bis 21 Uhr. An Heiligabend öffnen die Hütten von 10 bis 13 Uhr. An den Weihnachtstagen 25. und 26. Dezember bleibt der Markt geschlossen. Am Samstag, 27. November, soll es einen Kunsthandwerksmarkt und am Samstag, 11. Dezember, einen Vereinsmarkt auf dem Dreiecksplatz geben – jeweils von 11 bis 16 Uhr. Auch dort gilt die 2G-Regel: geimpft oder getestet. Insgesamt 14 Kunsthandwerker präsentieren ihre Werke am 27. November. Am 11. Dezember stellen sich 14 Vereine vor, darunter die Stadtschulpflegschaft und die Fairtrade-Steuerungsgruppe in Kooperation mit dem Weltladen. Donnerstags öffnen auch viele Geschäfte bis 20 Uhr. www.guetersloh- marketing.de

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