Kasten Stüber übernimmt Chefsessel der Diakonie Gütersloh


Nach elf Jahren verlässt Vorstand Björn Neßler die Diakonie Gütersloh. Ein Nachfolger ist jetzt gefunden worden.

Begrüßung im Haus des Evangelischen Kirchenkreises an der Moltkestraße: Superintendent Frank Schneider (rechts), Vorsitzender des Verwaltungsrats der Diakonie, und Karsten Stüber, neuer Vorstand der Diakonie Gütersloh.  Foto: Brauns

Gütersloh (gl) - Die Diakonie Gütersloh bekommt einen neuen Vorstand. Karsten Stüber wechselt am 1. Januar nach Gütersloh und übernimmt den Posten einen Monat später von Björn Neßler. Neßler, der die Leitung der Diakonie Gütersloh 2011 übernommen hat, zieht es  ins Rheinland. Pfarrer Frank Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie, freut sich, begrüßte Karsten Stüber.

„Gestandener Fachmann“

Mit ihm sei eine gut vernetzte Führungspersönlichkeit für die Stelle gefunden worden, erklärt der Superintendent in einer Mitteilung. Mit Karsten Stüber komme ein gestandener Fachmann zur Diakonie Gütersloh.

Der in Eisenach geborene Stüber war seit 2010 für die Diako Unternehmensgruppe Thüringen als Prokurist in verschiedenen Einrichtungen tätig. Damit führte er zuletzt 1300 Mitarbeitende. Im Rahmen dieser Tätigkeit etablierte er zum Beispiel die ambulante Palliativversorgung im Wartburgkreis und schaffte es durch Kooperationen mit niedergelassenen und im Klinikbetrieb angestellten Ärztinnen und Ärzten, einen der größten ambulanten Palliativdienste in den neuen Bundesländern zu formen.

Start in Eisenach

Seine beruflichen Tätigkeiten stehen laut Diakonie Gütersloh auf fundierter Basis: Zunächst absolvierte Karsten Stüber am St.-Georg-Klinikum Eisenach eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Krankenpfleger. Daran schloss er an der Hochschule Fulda ein Studium Pflegemanagement mit Abschluss „Bachelor of Science in Nursing Management“ an. Aktuell erwirbt er den „Master of Science in Interprofessionellem Management in der Gesundheitsvorsorge“.

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