Kein neues Datum für die Brücke am Gütersloher Westring


Wie geht es weiter am Gütersloher Westring? Auch nach dem Gespräch zwischen der Stadt und dem Generalunternehmer bleibt die Frage offen.

Für Radfahrer sollen die Radwege an der Bundesstraße 61 vorübergehend wieder freigegeben werden, bis die Brückenbauarbeiten fortgesetzt werden. Foto: Dinkels

Gütersloh (din) - Auch nach dem Gespräch der Stadt Gütersloh mit dem Generalunternehmer Fechtelkord und Eggersmann zur Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Westring am Donnerstag sind keine weiteren Details oder gar ein neues Fertigstellungsdatum genannt geworden. Auf Nachfrage gab es zu einem Termin am Freitag keine Auskunft. 

Stadtsprecherin Susanne Zimmermann berichtete, das weitere Vorgehen sei erörtert worden, „um eine zügige Fertigstellung der Fußgänger- und Radfahrer-Brücke über die B 61 am Westring zu gewährleisten“. Einigkeit habe darüber geherrscht, eine gemeinsame Lösung zu dem Thema Vertragsstrafe zu finden „vor dem Hintergrund, das gemeinsame Ziel der zügigen Fertigstellung der Brücke nicht durch einen möglicherweise andauernden Rechtsstreit zu gefährden“, so Zimmermann. 

Sperrung der Radwege vorübergehend aufgehoben

Besprochen worden seien „verschiedene technische Möglichkeiten, die unterschiedlichen Fertigungsschritte für die Bauteile zu optimieren und zu beschleunigen“. Mit den beteiligten Fachplanern und den bauausführenden Firmen solle nun kurzfristig in den nächsten Tagen geklärt werden, welche der Varianten umsetzbar seien und zu einer zügigeren Fertigstellung führten.

Zimmermann weiter: „Bis zum Weiterbau der Brücke soll die Sperrung des Radweges im Bereich der Baustelle aufgehoben werden.“ Außerdem würde sich jede öffentlich geführte Diskussion dazu zum jetzigen Zeitpunkt auf den weiteren Fortgang des Baus nachteilig auswirken“.

Die alte Brücke war im August 2018 gesperrt worden. 2019 gab es einen Gestaltungswettbewerb. Die vereinbarten Termine für die Fertigstellung waren erst der 8. April 2022 und zuletzt der 17. Juni. Auch der Juni-Termin wird nicht gehalten. Der beteiligte Stahlbauer hatte in dieser Woche von einer Vertragsstrafe von 5000 Euro je Tag Verzug gesprochen.

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