Stadtwerke Gütersloh bauen Glasfasernetz weiter aus


Die Stadtwerke Gütersloh wollen das Glasfasernetz in der Stadt weiter ausbauen. Die Vermarktung startet am 15. August.

Wenn sich genügend Anwohner zusammenfinden, können die Arbeiten auch in Pavenstädt Süd – beidseits der Herzebrocker Straße – bereits 2023 beginnen.

Gütersloh (gl) - Homeoffice, Streamingdienste, Online-Shopping: In der heutigen Zeit verlangen viele Angebote im Netz nach einer schnelleren Internetverbindung. Aus diesem Grund handeln die Stadtwerke Gütersloh nun auch nach dem Motto „Mehr Bandbreite für immer mehr Gütersloher“ und treiben den Ausbau des Glasfasernetzes im Stadtgebiet weiter voran.

Gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen Bitel Gesellschaft für Telekommunikation starten sie jetzt in die Vermarktung der nächsten drei Gebiete. Ab Montag, 15. August, beginnt die Vermarktung in den Gebieten Kahlertstraße West, Kattenstroth Nordost und Pavenstädt Süd. Dann haben Anwohner in diesen Gebieten die Chance, sich für einen Anschluss an das leistungsstabile Glasfasernetz zu entscheiden und „schon bald von hoher Bandbreite zu profitieren“, so die Stadtwerke in ihrer Pressemitteilung.

Rund 2420 Wohneinheiten

Die drei potenziellen Ausbaugebiete umfassen rund 1450 Gebäude und rund 2420 Wohneinheiten. Je nach Vermarktungserfolg könnten die Tiefbauarbeiten, die von der Stadtwerke-Tochter Netzgesellschaft Gütersloh ausgeführt werden, bereits in 2023 beginnen. Die Nachfrage in der Vermarktungsphase entscheidet darüber, ob die Gebiete an das Breitbandnetz der Bitel angeschlossen werden. Für Mittwoch, 17. August, laden die Stadtwerke alle interessierten Anwohner der genannten Gebiete um 18 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in die Stadthalle Gütersloh, Friedrichstraße 10, ein.

Zum Hintergrund: Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren erschließen die Stadtwerke Gütersloh das Stadtgebiet etappenweise mit Glasfaser. Seitdem wurden in Gütersloh bereits knapp 2950 Hausanschlüsse fertiggestellt. Für das laufende Jahr planen die Stadtwerke noch weitere 1800 Hausanschlüsse zu erstellen. Während die Netzgesellschaft Bitel für den Tiefbau und die Instandhaltung der Infrastruktur zuständig ist, verpachten die Stadtwerke das Netz an die Bitel. So können die Gütersloher von den Breitband-Produkten profitieren. Die Haushalte, die sich jetzt für einen Glasfaseranschluss entscheiden, seien damit für künftige digitale Anforderungen und die stetig wachsenden Datenmengen bestens gewappnet, so die Pressemitteilung.

Stadtwerke

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.