Tempo 30 in Gütersloh wieder auf der Agenda



Ein Dauerthema kehrt auf die Verkehrs-Agenda zurück. Die Deutsche Umwelthilfe gibt den Anstoß.

Rechts geht es rein in die Goethestraße: Elf Antragsteller fordern, dort bis zur Bundesstraße 61 Tempo 30 anzuordnen. Foto: Klotz

Gütersloh (din) - „Tempo 30 ist die zentrale Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit, Luft-, Lärm- und Klimaschutz in unseren Städten“, heißt es in einem Bürgerantrag der Deutschen Umwelthilfe. Konkret fordert sie in Gütersloh und anderen Städten, schnellstmöglich alle Möglichkeiten zur Anordnung von Tempo 30 zu prüfen und es überall dort, wo es möglich ist, zu tun. Laut einem Rechtsgutachten nutzten die Kommunen ihren Spielraum „bei weitem nicht aus“. 

Zahlreiche weitere ähnliche Anträge

Außer dem Antrag der Umwelthilfe stehen elf nahezu gleichlautende Anträge von Güterslohern auf der Tagesordnung des Hauptausschusses am 22. August, in denen konkret Tempo 30 auf der Goethestraße zwischen Kahlert- und Bundesstraße 61 gefordert wird. Die Verwaltung möchte die Anträge in eigener Regie beantworten und weist darauf hin, dass eine weiträumige Einführung laut Stellungnahme des Fachbereichs Ordnung nicht möglich sei und die Goethestraße im Übrigen kein Unfallschwerpunkt sei.

Der im Mai im Mobilitätsausschuss abgelehnte Beitritt zur Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ des Deutschen Städtetags hätte Modellversuche im Zusammenhang mit Tempo 30-Zonen ermöglicht, so die Verwaltung.

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