Tierfreunde protestieren lautstark in Gütersloh


Am 4. Oktober ist Welttierschutztag. Das hat der Verein Achtung für Tiere zum Anlass genommen, um gegen Tierversuche zu protestieren.

Mit Bannern und Transparenten protestierten Tierfreunde gegen Tierversuche.

Gütersloh (gl) - Unüberseh- und unüberhörbar hat der Verein Achtung für Tiere am Samstagmorgen in der Gütersloher Innenstadt gegen Tierversuche protestiert. Mit Transparenten und Megafon zogen die Demonstranten durch die Straßen. 

„Für die Tiere gibt es kein Entkommen, keine Hoffnung, keinen Trost“

„Für die Tiere gibt es kein Entkommen, keine Hoffnung, keinen Trost“, werden die Vorsitzenden des Vereins, Tierärztin Astrid Reinke und Philosophin Frauke Albersmeier, in einer Pressemitteilung zitiert. „Wenn wir Menschen Schmerzen haben, bekommen wir Hilfe. Wenn es keine Heilung gibt, erfahren wir wenigstens Linderung und Beistand.“ 

Tierversuche seien aus genau den gleichen Gründen falsch wie Menschenversuche: Man leide, weil man ein empfindsames Wesen sei. Beispiele für Tierversuchsbeschreibungen unter Beteiligung der Uni Bielefeld sind laut Mitteilung der Datenbank von „Ärzte gegen Tierversuche“ zu entnehmen.

Von 100 im Tierversuch geprüften Medikamenten fallen 95 durch

„Tierversuche sind unbestritten grausam und unfair. Das sollte einer modernen, mitfühlenden Gesellschaft reichen, um sie abzuschaffen“, sagt Reinke und meint, dass an ihnen Steuern verschwendet würden. Von 100 im Tierversuch geprüften Medikamenten fielen bei Menschen 95 durch. 

„Am 4. Oktober ist Welttierschutztag“, weist der Verein hin. „Legalisierte Grausamkeit geht uns alle an. Sie findet in unserer Nachbarschaft statt, und wir bezahlen sie“, so Albersmeier.

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