„Voice of Germany“: Gütersloherin ist eine Runde weiter



Nach einem Gänsehaut-Auftritt in der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ ist die Gütersloherin Sarah Alawuru wieder eine Runde weiter.

Ist in der TV-Castingshow eine Runde weiter: die Gütersloherin Sarah Alawuru. Foto: ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Gütersloh (jau) - Nach einem mitreißenden Gänsehaut-Auftritt mit Rap und Gesang in der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ ist die Gütersloherin Sarah Alawuru (20) wieder eine Runde weiter. Die Ratsfrau mit der Hammer-Stimme und dem coolen Outfit (lange weiße Bluse und hohe schwarze Stiefel) hat sich am Freitagabend im direkten Duell („Battle“) gegen Vincenzo Rindone durchgesetzt. 

Bühne gerockt, pardon, gerappt

Publikum und Jury waren aus dem Häuschen, als Sarah und Vincenzo mit dem anspruchsvollen Stück „Ready Or Not?“ aus den 1990er-Jahren von „The Fugees“ die Bühne gerockt, pardon, gerappt haben. Langer Applaus und laute „Sarah“-Rufe krönten den Auftritt auf einem ganz hohen Niveau. 

Das sahen auch die Juroren und Moderatoren so. „Wie lange macht ihr schon Musik zusammen?“, fragte Moderator Thore Schölermann direkt nach dem Auftritt. „Mein Gott“, brachte Jurymitglied Stefanie Kloß hervor. Etwas später sagte sie: „Ihr habt Bock, ihr macht es auf hohem Level. Und ihr seid die perfekte Symbiose.“ 

Peter Maffay: „Das war wahnsinnig sexy“

Mark Forster beschrieb das Duell so: „Das war geil amimäßig. Einfach sehr gut.“ Und auch Peter Maffay fand lobende Worte, obwohl das „nicht meine Musik ist“: „Ich bewundere die Nase von Rea, dass sich so etwas entwickeln kann. Das war wahnsinnig sexy.“ Rea habe von Anfang an das Potenzial der Sängerin und des Sängers erkannt.

Und so hatte der Coach von Sarah Alawuru und Vincenzo Rindone, Rea Garvey, denn auch die Qual der Wahl. Denn nach dem Battle musste er sich für einen der beiden Musiker aus seinem Team entscheiden. „Das, was die beiden gemacht haben, haben sie in sich. Der ganze Raum dachte, er wäre auf einem Fugees-Konzert“, so Rea. 

Sarah „einen Ticken besser“

Er wolle mit dem oder der weitermachen, die „einfach ein bisschen weiter ist, die einen Ticken besser ist, die etwas selbstbewusster ist: Ich gehe mit Sarah“. Das Publikum jubelte – Sarah strahlte.

Und in den Gütersloher Wohnzimmern liefen schon erste Wetten, wie lange Sarah Alawuru wohl noch im Gütersloher Ratssaal Platz nehmen wird. Viele setzen bei dieser Power-Frau auf eine Musik- statt auf eine kommunalpolitische Karriere. Für sie ist die Frage „Ready Or Not?“ spätestens seit Freitagabend geklärt: Sarah Alawuru ist mit ihrer Bühnenpräsenz fertig. Fertig für die großen Bühnen. Fertig fürs Musik-Geschäft.

„Ready“ für das, was da noch kommen mag

Doch auch Vincenzo Rindone verschwindet nach dem verlorenen Battle nicht in der Versenkung. Mark Forster zog den Joker, bei „The Voice of Germany“ auch Steal-Deal genannt, und holte Vincenzo in sein Team. Forster lobte, wie schnell die beiden Talente zwischen Rap und Gesang wechseln. Er war hin und weg von ihrem Auftritt. Deshalb fällte er in letzter Sekunde eine Entscheidung: Er buzzerte für Vincenzo. Und so sind beide eine Runde weiter: Sarah und Vincenzo sind „ready“ für das, was da noch kommen mag.

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