Zwei Schwerverletzte nach Auffahrunfall auf A 2


Zwei Menschen sind bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 bei Gütersloh am Samstagabend schwer verletzt worden.

Stark beschädigt wurde ein Renault Twingo bei dem Unfall auf der Autobahn 2 bei Gütersloh. Die beiden Insassen wurden schwer verletzt. Foto: Eickhoff

Gütersloh-Spexard (ei)   Schwerer Auffahrunfall am Samstagabend auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover in Höhe der Anschlussstelle Gütersloh: Auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ein Ford Mondeo Turnier auf einen Renault Twingo, der nach rechts von der Fahrbahn schleuderte und in die Schutzplanke krachte. Die beiden Insassen des schwarzen Renault aus Gütersloh wurden bei der Karambolage schwer verletzt und nach einer ersten, notärztlichen Behandlung an der Unfallstelle in die beiden Gütersloher Akutkrankenhäuser eingeliefert. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt, er verweigerte den Transport in ein Krankenhaus. 

Autobahn für Rettungsarbeiten 30 Minuten gesperrt

Um 23.35 Uhr war über den Notruf der Unfall gemeldet worden, es sollten auch Menschen eingeklemmt sein oder auf der Straße liegen. Sofort wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug Spexard alarmiert, ferner Rettungswagen aus Clarholz, Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg. Außerdem eilte das Notarzteinsatzfahrzeug aus Rheda-Wiedenbrück zu der Unfallstelle. Vor Ort stellte sich dann glücklicherweise alles wesentlich weniger dramatisch dar, niemand war eingeklemmt. Die Betroffenen standen außerhalb ihrer Fahrzeuge. Die Schnellstraße musste während der Rettungsarbeiten für gut 30 Minuten in Fahrtrichtung Osten gesperrt werden.

Kleinwagen schleudert in die Schutzplanke

Die Beamten der Autobahnpolizei ermittelten, dass die beiden Fahrzeuge auf der mittleren der drei Fahrspuren unterwegs waren, als der 58-Jährige Fahrer des Kombi aus Lage (Kreis Lippe) kurz vor der Brücke Verler Straße im Bereich der Verzögerungsspur auf den Kleinwagen auffuhr. Der Renault wurde nach rechts in die Seitenschutzplanke geschleudert und blieb schließlich auf dem Verzögerungsstreifen liegen. Der Fahrer des Ford stoppte seinen Wagen auf dem Seitenstreifen. 

Stau auf rund zwei Kilometer Länge

Die Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. Anschließend konnten der linke und mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der Verkehr hatte sich zwischenzeitlich auf einer Länge von rund zwei Kilometern bis zur Brücke Neuenkirchener Straße gestaut. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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