Energiegewinnung: Harsewinkeler SPD regt Alternativen an


Die Sozialdemokraten regen in einem Antrag die Überprüfung weiterer Energiegewinnungsmaßnahmen in Harsewinkel an.

Die Sozialdemokraten regen in einem Antrag die Überprüfung weiterer Energiegewinnungsmaßnahmen in Harsewinkel an. Foto: Pixabay

Harsewinkel (gl) - Die SPD-Fraktion hat  einen Antrag ins Rathaus geschickt. Die Sozialdemokraten regen darin die Überprüfung weiterer Energiegewinnungsmaßnahmen in Harsewinkel an. 

Außer Windenergie weitere Potenziale in Harsewinkel

In der Begründung von Ralf Dräger und Sandra Hoffmann heißt es: „Die Energiepreise steigen, und die Klimakrise zeigt sich in diesem Sommer besonders deutlich mit ausbleibenden Regenfällen und hohen Temperaturen. Der Ausbau von regenerativen Energien ist im Klimaschutzkonzept verankert, Windenergieanlagen sind mit dem jüngsten Ratsbeschluss jedoch einmal mehr in die Zeit gestellt.“ 

Außer der Windenergie existierten jedoch weitere Potenziale in Harsewinkel, so die SPD. Diese gelte es zu identifizieren. „So ist beispielsweise auf der linken Seite der Johannesschule in Greffen noch eine große, gut ausgerichtete Dachfläche für eine Photovoltaikanlage möglich“, so Dräger und Hoffmann. 

Weitere Potenzialflächen auf den städtischen Dächern?

Sie fragen sich in diesem Zusammenhang auch: Existieren noch weitere Potenzialflächen auf den Dächern der stadteigenen Liegenschaften, die für Photovoltaik geeignet sind?

Außerdem verweisen die beiden Sozialdemokraten darauf, dass eine heimische Firma im Kreis Höxter Gas aus den Bioabfällen des dortigen Kreises gewinnen wird. „Ist eine solche Anlage auch für den Kreis Gütersloh beziehungsweise für Harsewinkeler denkbar?“, werfen Hoffmann und Dräger eine weitere Frage auf. 

Gas aus Bioabfällen

Diese beiden konkreten Beispiele sollten aus ihrer Sicht im Umweltausschuss thematisiert werden, aber auch einen Anstoß darstellen, weitere Potenziale zur regenerativen Energiegewinnung in Harsewinkel zu identifizieren und deren Umsetzung zu prüfen. Der Umweltausschuss könne dem Rat dann weitere Maßnahmen empfehlen.

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