Harsewinkeler (57) steht vor Gericht



Harsewinkel/Bielefeld (jaf) - Nach eigener Aussage wollte der Angeklagte (57) aus Harsewinkel in den frühen Morgenstunden des 8. Juli 2010 in der „Wunderbar“ an der Achtermannstraße nur einen Kaffee trinken. Seit Dienstag steht der Türke wegen des Verdachts des versuchten Mordes vor Gericht.

Staatsanwalt Klaus Metzler wirft dem Harsewinkeler, der sichtlich nervös neben seinem Anwalt Ulrich Kraft saß, vor, am 8. Juli um 1.15 Uhr in dem bordellartigen Etablissement versucht zu haben, einen anderen Menschen heimtückisch zu töten. Der blutigen Messerattacke soll ein verbaler Streit zwischen den Männern vorausgegangen sein. Drei Mal soll der 57-Jährige mit einem scharfen Küchenmesser, das er zwischenzeitlich aus seinem Haus an der August-Claas-Straße geholt haben soll, in Richtung des Unterleibs seines zur Tatzeit 29 Jahre alten Widersachers gestochen haben.

Große Gedächtnislücken

 Das Opfer wies Verletzungen an Leiste, Unterschenkel und im Gesicht auf. Der Mann aus Harsewinkel soll nur aufgrund einer Notfallbehandlung überlebt haben. Gestern erzählte der Angeklagte Richterin Jutta Albert, dass er sich an die Tat nicht erinnern könne.

Woran sich der Angeklagte erinnern kann, lesen Sie in der Mittwochsausgabe.

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