Harsewinkeler Blues-Festival mit einem „Dream-Team“


Ein Grand Jam Blues- und American Roots-Festival findet am Freitag, 5. August, ab 19 Uhr im Kulturort Wilhalm an der Dr.-Pieke-Straße statt.

Beim Grand Jam dabei: Michael van Merwyk. Fotos: Maik Raishaus/ Manfred Pollert

Harsewinkel (gl). Ein Grand Jam Blues- und American Roots-Festival findet am Freitag, 5. August, ab 19 Uhr im Kulturort Wilhalm an der Dr.-Pieke-Straße 2 statt. Dazu laden der Harsewinkeler Kultur- und Bildungsverein (Kubi) und der städtische Kulturbeauftragte Micky Grohe ein. 

Karten gibt es im Vorverkauf

Karten für die Veranstaltung sind im Vorverkauf für 16 Euro in der Buchhandlung Jürgensmeier und bei Lotto/Toto Flaßkamp erhältlich. Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises bekommen Kubi-Mitglieder ihre Tickets zum halben Preis. An der Abendkasse kosten die Karten dann 18 Euro. 

Zum Festival werden die fünf Musiker Kai Strauss, Paul Jobson, Michael van Merwyk, Olli Gee und Oliver Spanuth erwartet.  In der Ankündigung des Kubi heißt es dazu: „Hochkarätige Musiker stehen beim Grand Jam auf der Bühne und jammen, was das Zeug hält. Die Herausforderung und die Spannung eines Grand Jam besteht darin, dass die auserwählten Musiker zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammenspielen werden.“

Kai Strauss: ein gern gesehener Gast im „Haus des Blues“

Kai Strauss gilt in der Blues-Szene in Europa als einer der großen NamenUnd doch gelinge es den Akteuren auf der Bühne jedes Mal, „dass sie sich die Bälle sehr routiniert zuwerfen und die Stimmung im Saal mindestens zum Sieden bringen“. 

Seit mehr als 25 Jahren ist Kai Strauss ein gern gesehener Gast im „Haus des Blues“, wie er es in einem Titel seines neuen Albums treffend singt. Strauss ist musikalisch aufgewachsen in Osnabrück und zählt laut Mitteilung zum kleinen Kreis europäischer Bluesmusiker, denen auch amerikanische Kollegen und Kritiker einen authentischen Stil attestieren. „Schon als Teenager war ich von der Musik von Buddy Guy, Albert King oder den Vaughan Brothers infiziert“, sagt der Gitarrist und Sänger, der laut Aussage des Fachmagazins Bluesnews mittlerweile in der europäischen Szene als einer der großen Namen gilt.

Der Multi-Instrumentalist und Sänger Paul Jobson aus England blickt auf eine lange Kariere im Musik-Geschäft zurück und spielte mit Musiker wie Chaka Khan, Ben E. King, The Impressions, The Emotions, Hamish Stuart, Madeline Bell, Leeroy Hutson und Joss Stone. Er ist rund um die Welt getourt. 

Genregrenzen spielen keine Rolle

Wenn der mehrfach mit BluesPreisen ausgezeichnete Zwei-Meter-Hüne Michael van Merwyk die Bühne betritt, seine Gitarre mit dem Slide spielt und mit seiner warmen, satten Stimme seine Songs über das Auf und Ab im Leben, Kaffee, leckeres Essen und Liebe singt, spielen Genregrenzen keine Rolle. Olli Gee (Blues Company, 5 Live, Bluesoul und mehr) holt wieder den Bass aus dem Koffer und ergänzt die bunt gemischte Band, so die Veranstalter. 

An den Drums ist Oliver Spanuth zu hören. „Auf seine Qualitäten als Schlagzeuger vertrauten bereits Größen wie Steve Baker, Stefan Gwildis, Big Daddy Wilson oder Dave Goodman“, so der Kubi. Und weiter: Als Michael van Merwyk sein „Dream-Team“ für solch ein Event zusammengestellt habe, sei eine exklusive und exquisite Mischung dabei herausgekommen.

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