Harsewinkeler Gesamtschule entlässt besonderen Jahrgang



„Ein außergewöhnlicher Jahrgang“ ist am Donnerstagnachmittag aus der Harsewinkeler Gesamtschule entlassen worden.

56 Abiturientinnen und Abiturienten wurden am Donnerstag aus der Gesamtschule verabschiedet. Nach der Zeugnisübergabe fand das gemeinsame Foto mit dem scheidenden Rektor Andreas Stork vor der Schule statt. Fotos: Cubick

Harsewinkel (joe) - „Ein außergewöhnlicher Jahrgang“ ist am Donnerstagnachmittag aus der Gesamtschule entlassen worden. Das betonten alle Rednerinnen und Redner während der Abschlussfeier in der Mehrzweckhalle. Unter dem Motto „Abios amigos – 13 Jahre Siesta, jetzt Fiesta“ wurden 56 junge Frauen und Männer in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet – 54 von ihnen mit der allgemeinen Hochschulreife, also mit dem Abitur, und zwei mit der Fachhochschulreife. 

Lara Köhl und Mohammed Zinou sind die Jahrgangsbesten

Mohammed Zinou und Lara Köhl sind mit einem Notendurchschnitt von 1,4 die Jahrgangsbesten.Der Notendurchschnitt des Jahrgangs lag bei 2,53, was Stufenleiter Thomas Gogoll als „besonders gut“ bewertete. Mit dem Notendurchschnitt von 1,4 waren Lara Köhl und Mohammed Zinou die Jahrgangsbesten. 

Sie werde zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, so Lara Köhl. Anschließend wolle sie Tiermedizin studieren. Mohammed Zinou strebt einen Wirtschaftsstudiengang an, wie er sagte. 

Letzte Abiturrede von Andreas Stork

Auch für Schulleiter Andreas Stork war es ein besonderer Moment, seine letzte Abiturrede. Der Gründungsrektor der Gesamtschule wurde am Freitag in den Ruhestand verabschiedet. 

Der Abitur-Jahrgang der Harsewinkeler Gesamtschule: Viktoria Albert, Fleur Becker, Julian Borren, Liana Bracht, Finja Brüggemann, Johanna Buchmann, Julius Burke, Lorenz Burke, Janne Niklas Daut, Vera Diederichs, Lilly Düpmeier, Sarah Eggersmann, Nils Elvert, Kiril Fedoseev, Niklas Flick, Sören Götker, Yasin Gül, Alexander Harz, Yara Heitmann, Lasse Hennemann, Eveline Hermann, Emma Hüsing, Jonas Kämpchen, Robert Keller, Kilian Kleine-Kölker, Wiebke Kloidt, Lara Köhl, Pascal Köhler, Lukas Kokott, Rico Kordein, Merle Krieft, Antonia Kube, Stefanie Laumeier, Kathleen Lider, Fine Matuschewsky, Robin Nathmann, Lukas Nikel, Verena Otten, Denis Pankratz, Ben Recker, Aday Sasmaz, Antonia Schicht, Marie-Claire Schlüter, Simon Schmitz, Indira Schnatmann, Sarah-Marie Schröerlücke, Nick Shulert, Zoe Specht, André Strotmann, Theresa Theis, Fynn Luka Weber, Natalie Wiwianka, Jannis Wunsch, Cihan Enes Yanik und Mohammed Zinou.

Dieser Jahrgang, in dem er viel unterrichtet habe, habe „in besonderem Maße gezeigt, dass die Schule der Vielfalt bei uns kein reiner Slogan ist“. „Euer Jahrgang hat die Diversität gelebt. Es müssen eben nicht alle gleich sein, um akzeptiert zu werden. Bei euch gibt es alle möglichen Typen – und das ist gut so“, stellte Stork heraus. 

„Ihr wart stets kritisch, aber nicht motzig“

Als weiteren Verdienst habe der Abijahrgang die Digitalisierung an der Schule zum Alltag gemacht. „Ihr wart stets kritisch, aber nicht motzig.“ Das habe ihm gefallen, so Stork. 

Als guten Ratschlag gab der scheidende Schulleiter den Ehemaligen folgendes mit auf den Lebensweg: „Alles immer richtig zu machen und das sofort, ist nicht notwendigerweise der einzige Weg im Leben“. 

Elternvertreterin spricht von von einem „besonderen Weg“

Elternvertreterin Claudia Daut sprach mit Blick auf die Pandemie der vergangenen Jahre von einem „besonderen Weg“. Corona habe den Schülerinnen und Schülern „nicht nur Steine, sondern richtige Brocken“ in den Weg gelegt. Immerhin sei die letzte Phase einigermaßen normal verlaufen, könnten die Abiturientinnen und Abiturienten ihren Abschluss doch nun gebührend feiern, so Claudia Daut. 

„Endlich ist alles vorbei, wir waren der genialste, attraktivste Jahrgang“: Mit diesen Worten fasste sich Stufensprecher Jan Kämpchen kurz.

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