Harsewinkeler Kneipenkult zieht nur wenige Gäste an


Beim Kneipenkult im Wilhalm fanden laut Aussagend der Politiker viele wichtige und gute Gespräche statt - trotz geringer Resonanz.

Juan-Carlos Palmier (r., Grüne) führten mit den Gästen beim Kneipenkult der Parteien aufschlussreiche Gespräche, wie er sagte. Foto: Cubick

Harsewinkel (joe) - Der zweite Kneipenkult der Harsewinkeler Parteien am Freitagabend im Kulturort Wilhalm ist auf eine ähnliche Resonanz wie der erste im August gestoßen. 

Etwa 30 Besucher bis 22 Uhr

Damals hielten sich die Gäste wegen der hohen Temperaturen größtenteils draußen auf. Diesmal waren es bis gegen 22 Uhr rund 30 Besucher, wobei die Lokalpolitiker deutlich in der Überzahl waren. Später sei noch eine Gruppe gekommen, die früher in der ehemaligen Gaststätte gekegelt habe, so Florian Hinney (SPD).

„Mit den Gesprächen bin ich zufrieden. Es hätten aber mehr Gäste sein dürfen“, fasste Juan-Carlos Palmier zusammen. Der Bündnis-Grüne hatte sich bewusst zu einer Gruppe gesetzt. 

Medizinische Versorgung ein Thema

Dabei sei unter anderem über die medizinische Versorgung in Harsewinkel gesprochen worden. Viele der vor Ort praktizierenden Ärzte haben ein Alter erreicht, mit dem sie sich über kurz oder lang zur Ruhe setzten. 

„Die medizinische Versorgung in der Stadt sicherzustellen liegt in unserer Verantwortung“, sagte Palmier. Im kommenden Jahr soll der Kulturort erneut zum „Ratskeller“ werden, so die Organisatoren. Ein Datum stehe noch nicht fest.

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