Harsewinkeler Kulturmanagerin beendet Job in Kürze



Voller Tatendrang ist Kulturbeauftragte der Stadt, Mira van Leewen, im Sommer gestartet. Jetzt hat sie überraschend gekündigt.

Die neue Kulturbeauftragte der Stadt, Mira van Leewen,  gibt ihren Job nach fünf Monaten auf. Foto: Aundrup

Harsewinkel (gl/jau) - Nach nur fünf Monaten gibt die neue Kulturbeauftragte der Stadt, Mira van Leewen, ihren Job auf. Am 1. Juni wurde sie eingestellt, um unter anderem den Kulturort Wilhalm zu entwickeln und den ehemaligen, geschichtsträchtigen Gasthof zu neuem Leben zu erwecken – und zwar als Impulsgeberin sowie Mittlerin zwischen Kulturschaffenden, Organisatoren und interessierten Bürgern. 

Auf eigenen Wunsch wird sie ihre Tätigkeit in Kürze wieder beenden. Aus dem Rathaus war zu erfahren, dass Mira van Leewen zum 31. Oktober gekündigt habe. Und was ist der genaue Grund für diesen Schritt? Dazu wurde bislang noch nichts bekannt. 

Ziel der Stadt: Stelle zum 1. November wieder zu besetzen

Ende August hatte diese Zeitung noch bei der Harsewinkeler Kulturbeauftragten wegen eines Termins angefragt, um eine erste Bilanz ihrer Arbeit zu ziehen. Vor wenigen Wochen hieß es von Seiten der 35-Jährigen aus Willebadessen, die Kunstwissenschaft, Psychologie und Pädagogik an der Universität Koblenz-Landau und an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert hat, noch, dass ein solcher Pressetermin noch ein wenig aufgeschoben werden müsse. 

Aus dem Rathaus war zu erfahren, dass es das Ziel sei, die Stelle aus dem Pool der Bewerberinnen und Bewerber zum 1. November neu zu besetzen. Seinerzeit hatten sich 30 Interessenten um die Stelle der Kulturbeauftragten beworben (diese Zeitung berichtete). Mehr als zehn Bewerber waren zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Die Stelle wird im Rahmen des Projekts „Dritte Orte“ vom Land gefördert und war ursprünglich auf drei Jahre angelegt.

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