Harsewinkeler SPD steht wie eine Eins hinter Schneidt


Der voraussichtliche SPD-Kandidat für die Landtagswahl, Stefan Schneidt, hat die Harsewinkeler Genossen geschlossen hinter sich.

Die SPD Harsewinkel votierte einstimmig für den voraussichtlichen SPD-Landtagskandidaten im Wahlkreis Gütersloh-Harsewinkel-Herzebrock-Clarholz, Stefan Schneidt. Hans Feuß (links) überreichte dem 21-Jährigen einen Blumenstrauß und gratulierte.

Harsewinkel (gl) - Nach der Wahl ist vor der Wahl. So haben die Harsewinkeler Sozialdemokraten ihre Mitgliederversammlung am Donnerstagabend zur Vorbereitung der Landtagswahl am 15. Mai 2022 überschrieben. 

Die Genossen aus der Mähdrescherstadt hoffen im nächsten Jahr in Düsseldorf auf einen Regierungswechsel. Das machte Versammlungsleiter Hans Feuß, der selbst bis 2017 für eine Legislaturperiode direkt gewählter Landtagsabgeordneter war, laut Mitteilung deutlich. 

Gratulation von Hans Feuß

Hans Feuß gratulierte im Heimathaus dem voraussichtlichen SPD-Kandidaten im Wahlkreis Gütersloh-Harsewinkel-Herzebrock-Clarholz, Stefan Schneidt, der von den 20 anwesenden Mitgliedern einstimmige Unterstützung für seine Kandidatur erhalten hatte.

Schneidt stehe mit seinen 21 Jahren für den Generationswechsel und Erneuerungswillen der heimischen SPD, heißt es in der Mitteilung der Sozialdemokraten. Als Vorsitzender der Kreis-Jusos und Organisator der Bewegung Friday for Future in Gütersloh habe er bereits zahlreiche ehrenamtliche Erfahrungen gesammelt. 

Wille für notwendige Veränderungen

Nach Ansicht der Sozialdemokraten sei Schneidts Wille für notwendige Veränderungen spürbar. Das machte Schneidt auch in seinem Eingangsstatement deutlich: „Es braucht in NRW einen Dreiklang aus Klimaschutz, ganzheitlicher Bildung und durchgreifender Digitalisierung. Nur das ist echte soziale Politik.“

Schneidt fordert nicht nur drastische Veränderungen in der Klimapolitik wie den konsequenten Ausbau der Windenenergie mit Bürgerbeteiligung, sondern auch kostenlose Bildung. „Die Digitalisierung des Unterrichts durch Laptops darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen,“ so Schneidt. 

Das sind die Delegierten für die Kreiswahlkonferenz

Mögliche Einwände, er sei noch zu jung für einen Landtagssitz, konterte er mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Repräsentanz aller Schichten und Generationen im Parlament. Das sahen die anwesenden Harsewinkeler Genossen genauso und sicherten Schneidt Unterstützung im Wahlkampf zu.

Zu Delegierten der Kreiswahlkonferenz wurden anschließend gewählt: Niklas Birwe, Jürgen Dirkorte, Ralf Dräger, Hans Feuß, Caroline Hanemann, Robert Keller, Dennis Lassak, Tülay Pehlivan und Rieke Vartmann.

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