Heinz Erhardt lässt grüßen: Lesung in Marienfeld


Zu einer Picknick-Lesung lädt die Pfarrei St. Lucia für Freitag, 19. August, auf den Klosterhof Marienfeld ein. Heinz Erhardt lässt grüßen.

Künstler Stefan Keim lässt am heutigen Freitagabend den Komiker Heinz Erhardt auferstehen.

Marienfeld (gl) - Zu einer kostenlosen Picknick-Lesung lädt die Pfarrei St. Lucia alle Interessierten für den heutigen Freitag, 19. August, auf den Klosterhof Marienfeld ein. Beginn ist um 19 Uhr. Die Besucher dürfen sich laut Ankündigung auf die amüsante Konzert-Lesung „Ritter, Reime und Romanzen“ freuen. 

Publikum wird einbezogen

In dem Programm lässt der Künstler Stefan Keim den Komiker Heinz Erhardt auferstehen und bezieht auch das Publikum mit ein. Musikalisch wird das gut 90-minütige Programm von Sebastian Altekamp am Klavier begleitet. Zur Picknick-Lesung können gern die eigene Picknickdecke, Sitzgelegenheiten, eigene Speisen und Getränke sowie „Zeit zum Klönen“ mitgebracht werden. 

Darauf weist Pastor Bernd Bettmann hin. Es werden aber auch Stühle zur Verfügung gestellt. Zum Programm: In „Ritter, Reime und Romanzen“ zeigt Stefan Keim auch unbekannte Seiten des großen Komikers Heinz Erhardt. 

Komikeridol der Wirtschaftswunderzeit

„Kaum einer verstand sich so auf das selbstironische Spiel mit der deutschen Sprache wie Heinz Erhardt. Das Komikeridol der Wirtschaftswunderzeit war nie verletzend. Sein Humor blieb immer menschenfreundlich, und wenn er mal andere Töne anschlug, geschah das mit einem Augenzwinkern“, heißt es in der Ankündigung. 

Der Schauspieler und Kulturjournalist Stefan Keim bringt den 1979 verstorbenen Erhardt zurück ins Bühnenleben. In „Ritter, Reime und Romanzen“ sind die berühmten Klassikerparodien wie Goethes „König Erl“ oder Schillers „Apfelschuss“ ebenso zu hören wie lockere, wortwitzige Plaudereien. Auch eine ganze Oper, Heinz Erhardts Version der „Carmen“, bleibt dem Publikum nicht vorenthalten. Keim verwandelt sich stimmlich und optisch in Heinz Erhardt und singt auch einige der bekanntesten Chansons wie „Fräulein Mabel“ und „Das Lehn-Lied“.

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