Kultur- und Bildungsverein stellt neues Programm vor


Der Harsewinkeler Kultur- und Bildungsverein (Kubi) hat sein neues Kulturprogramm vorgestellt. Insgesamt zehn Veranstaltungen sind geplant.

Die Kubi-Programmverantwortlichen starten mit ihrem neuen Kulturprogramm im Gasthof Wilhalm einen Probebetrieb: (v. l.) Renate Kampwerth, Peter Gödde, Gabi Dreiner, Heinz Petermann, Heinrich Schlautmann, Frido Jacobs und Annette Müller. Foto: Grund

Harsewinkel (gg) - Der Harsewinkeler Kultur- und Bildungsverein (Kubi) hat sein neues Kulturprogramm vorgestellt. Trotz Corona zeigt sich das Planungsteam für die neue Spielzeit optimistisch. Insgesamt zehn Veranstaltungen sind bis zum 29. April 2022 geplant. Neu wird auch die Spielstätte sein.

„Wir möchten gern dazu beitragen, den Gasthof Wilhalm als sogenannten Dritten Ort zu etablieren, und werden deshalb erstmals alle Veranstaltungen dort durchführen“, verkündet Heinz Petermann vom Orgateam. 

Der Probebetrieb soll zeigen, ob die neue Spielstätte angenommen werde. Das bisher genutzte Heimathaus am Prozessionsweg, das von Bürgerschützen- und Heimatverein sowie Kubi in gemeinsamer Trägerschaft verwaltet wird, soll nach derzeitiger Aussage nicht aufgegeben werden. Damit das neue Programm auch im Punkt Licht und Ton überzeugt, hofft man beim Kubi, dass die von der Verler Firma Beckhoff installierte Technik und Bühne rechtzeitig einsatzbereit ist. 

Karten gibt es ab sofort

Um den Gasthof Wilhalm erfolgreich mit Leben zu füllen, sei allerdings eine gastronomische Bewirtung unerlässlich, sind sich Frido Jacobs, Gabi Dreiner, Peter Gödde, Annette Müller, Renate Kampwerth und Heinrich Schlautmann einig. Karten für die Veranstaltungen gibt es ab sofort im Bürgerbüro und der Buchhandlung Jürgensmeier. 

Wann und ob das Konzert mit dem Studenten-Orchester Münster bei dem Landmaschinenhersteller Claas stattfinden kann, ist noch nicht klar. Man arbeite derzeit mit Hochdruck daran, das Konzert am Samstag, 22. Januar 2022, im Technoparc möglich zu machen, so Heinz Petermann und Heinrich Schlautmann. 

Startschuss mit „Touch of Sound“ am 4. September

Los geht es am Samstag, 4. September, um 20 Uhr mit dem Akustik-Duo „Touch of Sound“. Geboten werden jede Menge Songs aus den 60er- bis 80er-Jahren sowie Rock, Blues, Pop, Reggae und Balladen. „Ich bin genau mein Humor“ heißt es am Samstag, 25. September, ab 20 Uhr, bei dem Programm mit Johannes Floehr. Mit frechen Scherzen, Stand-Up und Slam-Texte will der Krefelder die Besucher von seinem Humor überzeugen. 

„Ruscher hat Vorfahrt“ ist am Samstag, 9. Oktober, ab 20 Uhr das Programm von Barbara Ruscher übertitelt. Unter dem Motto „Deutschland einig Katerland“ wird Nils Heinrich am 23. Oktober, ab 20 Uhr, lustige Geschichten, noch lustigere Lieder und auch der ein oder andere Heinrich-Klassiker zum großen bunten Ringelpiez anlässlich des Jahrestags der deutschen Einheit präsentieren. „Karrierefreies Wohnen“ hat Matthias Reuter ein Musikkabarett genannt, mit dem er am Samstag, 13. November, ab 20 Uhr, die Bühne erobert möchte.

Von Chancons bis Grusel-Geschichten

Jean-Claude Séférian wird am Donnerstag, 9. Dezember, ab 20 Uhr, mit „Voyages, voyages“ auf der Wilhalm-Bühne live zu erleben sein. Bei seinem Chansonabend „von fremden Ländern und Menschen“ werden launigen Moderationen, ernste, melancholische wie auch witzige Blicken auf verschiedene Länder sowie bekannte Chansons von Aznavour, Brel, Trenet oder Moustaki und Lieder von Séférian geboten. 

Fatih Çevikkollu lädt für Freitag, 4. Februar 2022, ab 20 Uhr unter dem Motto „Fatih Morgana“ zum Perspektivwechsel ein. „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist: nicht da. Willkommen in der schönen neuen Welt der alternativen Fakten“, so der in Köln-Nippes geborene Schauspieler und Kabarettist mit türkischen Wurzeln. Grusel-Geschichten aus drei Jahrhunderten begleitet von schauriger Live-Musik werden am Samstag, 12. März, ab 20 Uhr, von Christoph Tiemann beschert. Seine Lese-Reihe „Bis das Blut gefriert“ ist die Einladung zu einer schaurigen Reise durch die düsteren Welten der Literatur. 

Mit Holger Paetz ist am Freitag, 29. April, ab 20 Uhr, „Liebes Klima, gute Besserung“ angesagt. „Wir wissen doch: Das CO2 muss schrumpfen! Und zwar das im Hirn. Es verqualmt uns sonst die gute Laune. Vor allem keine Panik“, kündigt der Kabarettist, Liedermacher und Autor von satirischen Texten einen humorvollen Klima-Rundumblick an.

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