Marias Geschichte wird in Marienfeld  lebendig


„Auf den Spuren Marias“: So lautet der Titel einer Ausstellung, die jetzt in der Marienfelder Klosterkirche läuft.

Bei der Ausstellungseröffnung „Auf den Spuren Marias – Das Leben einer besonderen Frau“ in der Klosterkirche: (v. l.) Matthias Piontek, Ausstellungsleiterin Eva Maria Jansen sowie Lucia Keitemeier vom Leitungsteam der KFD St. Marien. Foto: Grund

Marienfeld (gg) - „Auf den Spuren Marias – Das Leben einer besonderen Frau“: So lautet der Titel einer Ausstellung, die im Rahmen der Festwoche zum 800. Jahrestag der Weihe der Klosterkirche im Kreuzgang des Gotteshauses aufgebaut und am Sonntag eröffnet wurde. Die Besonderheit: Figuren erzählen die spannende Geschichte Marias.

Die Öffnungszeiten

Zur Ausstellungseröffnung konnte Pastoralreferent Matthias Piontek nicht nur etliche Besucher, sondern auch Eva Maria Jansen aus Sendenhorst und ihr Team begrüßen, die die Ausstellung konzipiert und gestaltet hatten. Dank der Initiative der katholischen Frauengemeinschaft St. Marien ist die Ausstellung noch bis Sonntag, 13. November, montags bis samstags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Am heutigen Dienstag, 1. November, kann die Ausstellung von 12 bis 15.30 Uhr besucht werden sowie am Sonntag, 6. November, von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag, 13. November, von 12 bis 18 Uhr. Zudem werden Führungen angeboten. Termine können mit Matthias Piontek unter 05247/6263640 oder per E-Mail an piontek@bistum-muenster.de vereinbart werden.

Mehr als 400 Egli-Figuren

Die detailreich in Handarbeit hergestellten, mehr als 400 Egli-Figuren erzählen die Geschichte Marias. Die Figuren aus dem Alten und Neuen Testament wirken durch ihre Körpersprache und die zeitgenössischen Kulissen. An mehr als 30 Stationen erzählen die Figuren das Leben und Wirken der Mutter Jesu. Die Gewänder wurden von Eva Maria Jansen und etlichen Mitwirkenden genäht. Und auch die Kulissen wurden selbst hergestellt.

Über die Abstammung und Jugend Marias findet sich in den biblischen Texten kaum etwas. Dafür aber umso mehr über die Geburt ihres Sohns Jesu von Nazaret. Und die Flucht der Eltern nach Ägypten, um ihren neugeborenen Sohn vor der Verfolgung des Herodes zu retten, ihre tiefe Gläubigkeit und das unerschütterliche Gottvertrauen sowie den Tod ihres Sohns am Kreuz. „Über das Leben von Maria könnte man eine Menge erzählen. Ein Leben, das geprägt ist von ihrer besonderen Beziehung zu ihrem Sohn Jesus. Schön ist, dass wir diese Geschichte nicht erzählen, sondern sie uns ansehen und somit ein Stück weit in die Erlebnisse Marias mit hineingezogen werden“, so Piontek, der zur biblischen Reise in die Zeit vor 2000 Jahren einlädt.

Erklärende Information  an allen Stationen

An den Stationen erfahren die Besucher unter anderem, wie Maria als Kind und junge Frau gelebt hat, wie sie vom Engel Gabriel aufgesucht wird. „Die Ausstellung soll uns nahebringen, dass Maria eine besondere Frau war“, so Piontek. Erklärende Information sind an allen Stationen angebracht.

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