Nach Brand: Harsewinkeler Bücherschrank steht wieder



Der öffentliche Bücherschrank im Michel-Vauthrin-Park auf dem Rövekamp steht seit Montag wieder allen Harsewinkelern zur Verfügung.

Der offene Bücherschrank im Michel-Vauthrin-Park in Harsewinkel steht wieder: (v. l.) Klaus Tönshoff, Uwe und Maria Hillmann, Uli Hölscher, Sabine Amsbeck-Dopheide, Sascha Hempel und Ulrich Weidlich. Foto: Cubick

Harsewinkel (joe) - Der öffentliche Bücherschrank im Michel-Vauthrin-Park auf dem Rövekamp steht seit Montag wieder allen Bürgerinnen und Bürgern zur Literaturausleihe zur Verfügung.

Anfang Januar mutwillig angezündet

Nachdem der Schrank Anfang Januar mutwillig angezündet worden war, haben ihn die beiden „Wichtel“ des wieder gegründeten Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Uwe Hillmann und Uli Hölscher, wieder instandgesetzt. Jetzt steht der offene Schrank besser einsehbar im Park an der Vom-Stein-Straße. 

Die beiden Awo-Wichtel haben etwa 15 Arbeitsstunden investiert. Die neue Glasscheibe stellte Sascha Hempel vom gleichnamigen Metallbaubetrieb zur Verfügung. Die restlichen Kosten – rund 500 Euro – übernahm die Stadt. 

Die erste Aktion des neuen Awo-Ortsvereins

„Das war die erste Aktion des neuen Awo-Ortsvereins“, sagte der Vorsitzende Ulrich Weidlich bei der offiziellen Übergabe des renovierten Bücherschranks. Weitere sollten folgen, ergänzte er.

Anna Hirsch, für die Gemeinwesenarbeit bei der Arbeiterwohlfahrt zuständig, zeigte sich nach der Brandstiftung im Januar geschockt: „Wir sind unendlich traurig.“ Eine Mitarbeiterin habe sich mindestens einmal wöchentlich um den Bücherbestand gekümmert, den Inhalt sortiert und Ordnung gehalten, sagte sie.

Als Paten fungieren Freiwillige vom Awo-Ortsverein

Als Paten, die das Lesematerial im Schrank regelmäßig bestücken, sichten und sortieren, haben sich Ulrich Weidlich und weitere Freiwillige vom Awo-Ortsverein bereit erklärt. 

Da auch in Marienfeld bereits ein Bücherschrank am Marienkindergarten steht, soll nun auch im Ortsteil Greffen ein solcher Schrank aufgestellt werden. Ein möglicher Standort könnte der neue Dorfplatz an der Schulstraße sein. Dort würde das Familienzentrum Greffen mit ehrenamtlichen Helferinnen sowie Helfern der Awo-Kita Regenbogen und der Kita St. Johannes die Patenschaft übernehmen.

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