Neun Verletzte bei Auto-Unfall in Harsewinkel


Am späten Sonntagabend hat sich in Harsewinkel ein Auto-Unfall ereignet. Verletzt wurden neun Personen, darunter mehrere Jugendliche.

Ein 22-jähriger Skoda-Fahrer hat am späten Sonntagabend in Harsewinkel die Vorfahrt eines Golf missachtet. Die beiden Autos prallten zusammen. Neun Personen wurden verletzt. Foto: Eickhoff

Harsewinkel (ei) - Neun Verletzte hat am späten Sonntagabend um 22.30 Uhr der Zusammenstoß zwischen einem Skoda Octavia und einem VW Golf  in Harsewinkel gefordert. 

Vorfahrt missachtet

Der 22-Jährige Fahrer eines Skoda hatte nach ersten Erkenntnissen der Polizei die Vorfahrt eines Golf missachtet, als er von der Beller Heide links in die Hesselteicher Straße Richtung Ortskern abbiegen wollte. Der Kombi war mit fünf Personen besetzt, außer dem Fahrer vier Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren. In dem Golf, dessen 34-jähriger Fahrer aus Richtung Hesselteich kommend ebenfalls in Richtung Kreisierkehr Oesterweger Straße fahren wollte, saßen insgesamt vier Personen. 

Im Kreuzungsbereich prallte der Golf in das Heck der Beifahrerseite des Skoda, der durch die Wucht des Zusammenpralls in einen angrenzenden Graben geschleudert wurde. Der Golf drehte sich um die eigene Achse und blieb auf der Fahrspur der Gegenfahrbahn quer zur Fahrtrichtung liegen. 

Betroffene verlassen Fahrzeuge eigenständig

Fünf Personen saßen in dem Skoda Octavia. Foto: Eickhoff

Aufgrund der ersten Notrufmeldungen waren von der Kreisleitstelle in Gütersloh zunächst Rettungswagen aus Harsewinkel, Gütersloh und Halle an die Unfallstelle entsandt worden, ferner das in der Mähdrescherstadt stationierte Notarzteinsatzfahrzeug. Aufgrund der ersten Rückmeldung mit der Anzahl der Verletzten wurde der Löschzug Harsewinkel alarmiert, ferner ein weiterer Rettungswagen aus Halle sowie die Komponente „Massenanfall von bis zu zehn Verletzten“ der Hilfsorganisationen. 

Die Betroffenen hatten beim Eintreffen der Rettungskräfte alle bereits die Fahrzeuge verlassen. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und die Leitende Notärztin (LNA) eilten aus Rietberg zu der Unfallstelle, zusätzlich der stellv. Kreisbrandmeister Uwe Theismann aus Gütersloh. 

Kreuzung für drei Stunden gesperrt

Die Verletzten wurden an der Unfallstelle untersucht und später in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Kinder wurden zur weiteren Abklärung in die Kinderklinik nach Bethel gebracht. Insgesamt waren nach einer ersten Einschätzung sechs Betroffene leicht verletzt und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen, drei nur geringfügig schwerer. 

Die Feuerwehrleute leuchteten mit Hilfe der Drehleiter die Unfallstelle weiträumig aus und stellten den Brandschutz sicher. Ferner wurde in der Anfangsphase der Rettungsdienst unterstützt. Die zwei dutzend Brandbekämpfer waren mit vier Fahrzeugen ausgerückt, Stadtbrandinspektor Andreas Feismann hatte die Einsatzleitung übernommen. Der Kreuzungsbereich wurde von der Polizei für rund drei Stunden komplett gesperrt.

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