Niederländische Band swingt im Harsewinkeler Farmhouse



Viel Applaus hat es am Wochenende im Farmhouse-Jazzclub in Harsewinkel für die Band „How About Rita“ gegeben.

Viel Beifall gab es für die niederländische Formation „How About Rita“ im Farmhouse-Jazzclub. Foto: Poetter

Harsewinkel (upk) - Noch bevor der erste Ton erklungen war, hat es bei der Matinee am Sonntag sowohl für die drei Instrumentalisten von „How About Rita“ als auch für Sängerin Angela van Rijthoven viel Applaus gegeben. 

Herzen der rund 300 Besucher schlagen höher

Beifall für das aus dem niederländischen Breda kommende Jazzquartett, das am Wochenende mit seinem sehr ursprünglichen Programm nicht zum ersten Mal im Farmhouse-Jazzclub gastierte und die Herzen der rund 300 Besucher – einmal mehr – höherschlagen ließ.

„Wir lieben die großartige Atmosphäre in diesem Jazzgarten“, ist die Formation aus den Niederlanden nach eigenen Worten gern in Harsewinkel zu Gast. Und hatte mit jeder Menge Vintage Vocal Jazz genau das im Gepäck, was dem Publikum gefiel. 

Selten gespielte und neu arrangierte Jazzstandards

Selten gespielte, neu arrangierte Jazzstandards aus den 40er- und 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, gemixt mit Musical-Melodien, dazu Balladen, die swingend, fröhlich, manchmal nostalgisch und immer tanzbar serviert wurden. Kurz: ein Repertoire, das gute Laune macht. 

„Zeit für Bubbles?“, fragt Angela van Rijthoven, die in ihrem schwarz-weißen 1950er-Jahre Cocktailkleid mit schwingendem Rock und Louboutin High Heels atemberaubend aussieht. Und mit einer ebenso großartigen, ausdrucksstarken Stimme aufwartet. 

Humorvoll interpretierte Version

Mit dem Song „I’m Forever Blowing Bubbles“, 1918 komponiert, oft gecovert und heute Vereinshymne des Londoner Fußballclubs West Ham United, hatte in den 1970er-Jahren auch der US-amerikanische Schmusesänger Dean Martin seine zumeist weiblichen Fans becirct. 

Neu arrangiert: Angela van Rijthoven und der Bassist Bart Wouters waren am Sonntag mit ihrer humorvoll interpretierten Version des Klassikers nicht zu toppen. An ihrer Seite: der Schlagzeuger Han Wouter und Harry Kanters am Klavier. 

Bei dieser Band scheint die Chemie zu stimmen

Auch sie sind gut eingespielte Vollblutmusiker, die immer wieder mit tollen Soli glänzten. Bei dieser Band scheint die Chemie zu stimmen. Gute Laune ist bei dieser Formation quasi Programm. Dafür sorgten Lieder wie „Choo Choo ch’boogie“, 1946 von Louis Jordan komponiert, „Small senor“, „Shoo be doo be“ und „Golden Earrings“ ebenso wie „Strawberry Moon“, „Deed I do“ und „Big Spender“. 

Serviert wurden aber nicht nur Liebeslieder, sondern auch Südamerikanisches und der in die Füße gehende „Mambo Italiano“. Kräftig lustvolles Jodeln? Auch diese Kunst beherrscht die Sängerin – und zelebrierte sie, sehr zur Freude des Publikums, quasi mit links. Kongeniale Zugabe: Die Eigenkomposition „How About Rita?

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