Echte Obstbaum-Raritäten  werden angeboten


Damit wieder alte Obstsorten Einzug in Harsewinkeler Gärten finden, bieten die Lokale Agenda und Stadt allen Gartenbesitzern Obstbaum-Raritäten an.

Alte Sorten von Apfel-, Pflaumen- und Birnenbäumen stehen bei der Kooperation zwischen Stadt und der Lokalen Agenda im Mittelpunkt. Das Foto zeigt (v. l.) Klaus Baumgart, Guido Linnemann und Maria Abeck-Brandes. Foto: Grund

Harsewinkel (gg) - Damit wieder verstärkt alte Obstsorten Einzug in Harsewinkeler Gärten finden, bieten die Lokale Agenda und Stadt Harsewinkel allen Gartenbesitzern echte Obstbaum-Raritäten an.

Durch ein Sponsoring der Lokalen Agenda kostet ein Baum während des Aktionszeitraums von Montag bis Freitag, 13. bis 24. September, lediglich den Selbstkostenpreis von 15 Euro. Und damit rund die Hälfte weniger als im Handel.

Wie schon 2016 werden rund 100 Bäume vergeben. Pro Person können insgesamt drei Bäume bei Guido Linnemann unter 05247/935197 oder per E-Mail an Guido.Linnemann@harsewinkel.de bestellt werden. 

Von Tafelapfel bis „Clapps Liebling“

In der Sortenliste finden sich unter den Äpfeln nicht nur der große, bauchige Rote Boskoop, ein würzig-frischer Tafel- und Bratapfel mit hohem Säuregehalt, sondern auch der glockenförmige, säuerlich-aromatische Finkenwerder Prinzenapfel sowie der Prinz Albrecht von Preußen, ein eher kleiner, rot -gelb marmorierter Tafelapfel, der geschmacklich als süß-säuerlich, aromatisch und saftig umschrieben wird. 

Bei den Birnen können Interessenten unter dem mittelgroßen, süß-säuerlichen, saftigen „Köstlichen von Charneu“ und „Clapps Liebling“, eine große, saftige aromatische Tafelbirne, wählen. In der Kategorie Pflaume findet sich die „Bühler Frühzwetschge“, eine blau-ovale, saftig, süß-säuerliche Frucht. 

100 Bäume auf öffentlichen Flächen zugänglich

Die Jungbäume kommen als Hoch- und Halbstämme aus einer Baumschule in der Region, die sich auf alte Sorten spezialisiert hat. Die bestellten Obstbäume können Mitte Oktober auf dem Bauhof, Fritz-Wallmeier-Straße 4, abgeholt werden. Wer keinen eigenen Garten und dennoch Lust auf naturbelassenes Obst hat, der sollte sich in einem ganz besonderen Freiluft-Bioladen umsehen. Gemeint sind die mehr als 100 Obstbäume auf öffentlich zugänglichen Flächen, an denen sich Bürger kostenfrei bedienen dürfen. 

Wer Interesse an Fall- oder Pflückobst hat, der wird in Harsewinkel nicht nur an der längsten öffentlichen Obstbaumstraße, der Kölkebecker Straße, sondern auch am Markenweg, Kriegerstraße, Langer Esch, Steinhäger Straße Heide, Greffener Landweg und Im Witten Sand, im Ortsteil Greffen am Rottweg, der Schützenstraße und Zum Kamp sowie in Marienfeld in der Oester, im Diekort und am Südfeld fündig.

Manufaktur presst Saft

Begleitend zum dem Ostbaumverkauf wird die Lokale Agenda am Donnerstag, 30. September, ab 9 Uhr, auf dem Gelände der Außenwerkstatt an der Oesterweger Straße 11 eine Saftpress-Aktion anbieten. In Kooperation mit der mobilen Most-Manufaktur aus Bad Salzuflen kann jeder Bürger seine Äpfel und Birnen zu Saft pressen lassen. Minimum ist eine Abgabemenge von 50 Kilo. 

Wer an der Aktion teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 27. September, bei Maria Abeck-Brandes unter 0170/4011498 anmelden und eine geschätzte Obstmenge mitteilen.

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