Pfarrcäcilienchor tritt mit hörbarer Begeisterung auf


Nach einem Jahr Corona-Pause präsentiert sich der Pfarrcäcilienchor in Harsewinkel wieder in alter Frische und hörbarer Begeisterung.

Solisten und Chor erfüllten ihre Aufgabe mit hörbarer Begeisterung, was die Gemeinde gern honorierte. Foto: Heumüller

Harsewinkel (heu) - Auf weit über 30.000 schätzt ein namhafter deutscher Musikverlag die Zahl der Vertonungen des römischen Messordinariums. Gehörten diese Gebrauchskompositionen, die oft von beträchtlichem musikalischen Wert waren, vor allem im bayerisch-österreichischen Raum zum festen Bestandteil einer Sonn- und Feiertagsmesse, so dienen sie heute nur noch zu einem verschwindend kleinen Bruchteil dem liturgischen Zweck, für den sie einstmals jedoch bestimmt waren.

Zu diesen Messen ist auch die Missa brevis in C von Johann Ernst Eberlin zu rechnen, die Kantor Andreas Müller als Jubiläumsbeitrag für den Pfarrcäcilienchor der Pfarrei St. Lucia ausgewählt hatte. Mit einjähriger coronabedingter Verspätung begeht die Chorgemeinschaft in diesem Jahr die 125. Wiederkehr ihrer Gründung im Jahre 1896, wie die Annalen der Pfarrei wissen lassen.

Gemeinde schließt sich dankbar an

Im Original von Eberlin mit Soli, Chor, Streichern, Bläsern, Pauken und Basso continuo besetzt, hatte Kantor Müller das Werk, den gegebenen Möglichkeiten Rechnung tragend, außer dem Jubiläumschor mit einem Streichertrio aus Gudrun Berhorst und Jolanta Henning, Violine, sowie Hannah Hoffman, Violoncello, besetzt. Ergänzt wurde die Messe durch den Chorsatz „Lobe den Herrn, meine Seele“ von Peter Schneider.

Der Chor und die Solisten widmeten sich ihrer Aufgabe mit hörbarer Begeisterung. Zelebrant Pater Paul Varghese bedankte sich am Schluss für die gelungene Mitgestaltung der Eucharistiefeier, dem sich die Gemeinde gerne dankbar anschloss.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.