Projekt Datenfabrik startet bei Claas in Harsewinkel



Digitalisierung ist beim Harsewinkeler Landmaschinenhersteller Claas das Zauberwort. Jetzt beteiligt sich Claas an einem besonderen Projekt.

Im modernisierten Prüfstand des Claas-Werks, das gerade umgebaut wird: (v. l.) der Vorstandsvorsitzende  von Schmitz Cargobull, Andreas Schmitz, der Geschäftsführer der Claas-Gruppe, Jan-Hendrik Mohr, und NRW-Wirtschaftsminister Dr. Andreas Pinkwart. Foto: Aundrup

Harsewinkel (jau) - Den Startschuss für das Projekt „Datenfabrik NRW“ hat der Wirtschafts- und Digitalminister Professor Dr. Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag im Claas-Werk gegeben. Dabei geht es um die Frage, wie die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe mit Künstlicher Intelligenz die Produktion am Standort Deutschland zukunftsfähig machen kann. 

Projekt läuft drei bis vier Jahre

Konkrete Ansätze dafür entwickeln in den nächsten drei bis vier Jahren unter anderem die Unternehmen Claas und Schmitz Cargobull mit dem Frauenhofer-Institut sowie weiteren Akteuren im Zusammenschluss „It’s OWL“. Das Projekt ist Grundlage für den Umbau der Produktionen bei Claas und Schmitz Cargobull zu sogenannten Leuchtturmfabriken. 

Die „Datenfabrik NRW“ hat ein Gesamtvolumen von 14,5 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Ganze mit 9,2 Millionen Euro. 

„Produktion in unserem Land zukunftsfähig machen“

Minister Pinkwart sagte bei seinem Besuch in Harsewinkel: „Das produzierende Gewerbe ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt Datenfabrik NRW soll dafür sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt und unsere Wirtschaft bestmöglich für die digitale Transformation gerüstet ist. Ich freue mich, dass wir das Wissen und die Erfahrung von Weltmarktführern und Spitzenforschungseinrichtungen in diesem Projekt bündeln können, um die Produktion in unserem Land zukunftsfähig zu machen.“

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