Schüler lernen das kleine Einmaleins des Busfahrens



Wie man sich bei einer Busfahrt richtig verhält, haben Harsewinkeler Fünftklässler nun gelernt. Die Busschule des TWV war vor Ort.

Zeigte den Fünftklässlern, wie man sich im Bus richtig verhält: Timo Litfin vom Teutoburger Wald Verkehr. Foto: Walkusch

Harsewinkel (lw) - Einmal kurz mit dem Reifen drüber – und die Kartoffeln sind Püree. Timo Litfin vom Teutoburger Wald Verkehr (TWV) zeigt ganz anschaulich, was passiert, wenn man mit dem Fuß passiert, sollte man damit unter einen Bus geraten.

Die sogenannte Busschule des TWV hat am Mittwoch Halt in Harsewinkel gemacht. Fünftklässler des Gymnasiums und der Gesamtschule lernten dabei, wie man sich im Busverkehr richtig verhält. 

Und das fängt schon vor dem Einsteigen an. Da wird nämlich gedrängelt und geschubst – und selbst in Zeiten von Corona völlig auf irgendwelchen Abstand verzichtet, wie Litfin berichtet. „Wenn nicht gerade Lehrer da sind, drängeln alle“, sagt er. 

Vollbremsung bei Tempo 20

Um Unfälle zu vermeiden, führt TWV die Busschule durch. Es gehe darum, für das Thema zu sensibilisieren, sagt er. Anschließend wurde noch eine Runde auf dem neuen ZOB gefahren, um den Kindern zu zeigen, wie sich eine Vollbremsung bei Tempo 20 anfühlt. 

Am Mittwoch lernten die Fünftklässler außerdem, dass sie in der Bustür nicht einfach eingeklemmt werden können, welche Scheiben sie im Notfall mit den angebrachten Hämmern einschlagen können, ohne sich zu schneiden, wo ein Verbandskasten und wo ein Feuerlöscher zu finden ist. 

Die Busschule unterrichtet regelmäßig Fünftklässler in den Kommunen. Dieses Jahr nahmen aber vor allem die Schüler teil, die auch tatsächlich mit dem Bus zur Schule fahren. „Sonst hatten wir hier auch schon mal zwei Klassen gleichzeitig. Das geht wegen Corona nicht“, so Liftin.

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