Schwerer Unfall zwischen Sassenberg und Greffen


Nach einem Unfall zwischen Greffen und Sassenberg müssen drei Menschen in Krankenhäusern behandelt  werden.

Zu einem schweren Unfall kam es am Sonntagnachmittag zwischen Sassenberg und Greffen. Foto: Grund

Greffen (gg) - Bei einem Unfall in Greffen sind am Sonntagnachmittag drei Menschen schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Zwei Autos waren zusammengestoßen. Die Verletzten stammen aus Sassenberg und Greffen. Der Unfall ereignete sich gegen 15.35 Uhr. 

Ein Großaufgebot von Feuerwehrkräften, Rettungsdienst und Polizei eilte zur Kreuzung von Neumühlenstraße und Warendorfer Landweg. Nach Angaben der Polizei war ein 21-jähriger Autofahrer mit einer Beifahrerin in einem Skoda auf dem Warendorfer Landweg aus Richtung Warendorf kommend in Fahrtrichtung Greffen unterwegs, als er an der Kreuzung den vorfahrtberechtigten Ford eines 60-jährigen Greffeners übersah, der auf der Neumühlenstraße in Richtung Greffen unterwegs war. 

Insassen in Autos eingeklemmt

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der Skoda prallte dabei mit voller Wucht in die Fahrerseite des Ford. Dabei wurden beide Fahrzeuge nicht nur umhergeschleudert. Die Beifahrerin im Skoda sowie der Greffener in dem Ford wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, so dass sie von Einsatzkräften der Feuerwehrlöschzüge Greffen und Harsewinkel aus den demolierten Autos befreit werden mussten. 

Insgesamt waren 35 ehrenamtliche Einsatzkräfte unter der Leitung von Brandinspektor Christoph Wienströer vom Löschzug Greffen am Unfallort aktiv. Nach ersten Untersuchungen durch den eingesetzten Notarzt aus Harsewinkel erlitten die drei Unfallbeteiligten schwere Verletzungen. Sie wurden von den Rettungsdiensten aus Beelen, Sassenberg und Gütersloh in umliegende Krankenhäuser gefahren. 

Feuerwehr leuchtet Unfallstelle aus

Ein Hund, der im Kofferraum des Ford saß, blieb unverletzt. 

Für die Zeit der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb der Kreuzungsbereich für gut drei Stunden gesperrt. Die Feuerwehr unterstützte die Arbeiten und leuchtete mittels Drehleiter den gesamten Unfallbereich aus. Den Schaden an den Fahrzeugen bezifferte die Polizei zunächst auf rund 50 000 Euro.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.