So werden Marienfelder Senioren bestens unterhalten 


75 Senioren haben einen Nachmittag anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800. Weihetag der Marienfelder Klosterkirche verbracht.

Diese drei „Herren“ (v. l. Christa Warnholz, Lucia Keitemeier und Sabine Bernzen) wurden von ihren Frauen an der Garderobe eines Konzerthauses zurückgelassen. Während der Wartezeit erzählten sie sich, was sie in verschiedenen Garderoben erlebt haben. Fotos: Grund

Marienfeld (gg). Mit Musik, einer großen Kaffeetafel und einem Sketch haben am Mittwochnachmittag rund 75 Senioren mit einigen Ehrengästen anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800. Weihetag der Marienfelder Klosterkirche einen geselligen Seniorennachmittag im Pfarrheim verlebt. Organisiert und moderiert von Hermann Hecker und Ulrike Kiskemper, erfreute sich die gut gelaunte Gesellschaft nicht nur an der Kaffeetafel, sondern auch den schwungvollen Melodien und Mitsingliedern von Norbert Große-Coßmann aus Lette am Akkordeon.

Auf Grußworte folgt ein Sketch

Rund 75 Senioren verlebten mit einigen Ehrengästen anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800. Weihetag der Marienfelder Klosterkirche einen geselligen Seniorennachmittag im Pfarrheim St. Marien.Die stellvertretende Bürgermeisterin Pamela Westmeyer (CDU), der katholische Pastor Bernd Bettmann und der evangelische Pfarrer Jörg Eulenstein richteten kurze Worte an die Gäste. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch einer kleinen Schauspielgruppe zuteil, die das gesellige Zusammenkommen mit einem Sketch bereicherten.

So führten die Mitglieder der katholischen Frauengemeinschaft den „Konzertbesuch“ auf. Dabei erzählten sie, wie vorteilhaft es ist, wenn Frauen beim Besuch eines Konzerts ihre Männer, zusammen mit ihren Jacken, einfach an der Garderobe abgeben, um ungestört einen schönen Abend zu erleben. 

Die Organisatoren und Moderatoren: Hermann Hecker und Ulrike Kiskemper.Während die Herren in ihren Jacken am Bügel hingen, plauderten sie darüber, an welchen Garderoben sie schon überall abgegeben wurden und was sie dabei alles erlebt haben. So sei der Spind im Schwimmbad sehr beengt, die Garderobe in der Sauna aufgrund der Wärme sehr unangenehm. „Außer am Mittwoch, da ist Frauen-Sauna, das ist schön, da ist immer was los“, ulkte einer der Männer. Am Ende gab es viel Applaus.

Hermann Hecker berichtet über die Schwierigkeiten des Klosterbaus

Beifall erhielt zudem Hermann Hecker, der über die Schwierigkeiten des Klosterbaus berichtete. „Das Kloster wurde auf Sand in einer Einöde gebaut. Die Menschen benötigten Wasser. Und auch das Abwasser musste irgendwohin. Zudem musste die gesamte Logistik bewerkstelligt werden, was gar nicht so einfach war. Und auch als die Kirche fertiggestellt war, fehlte es an Ausstattung wie Altar, Orgel und Kanzel“, so Hermann Hecker.

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