Stadt Harsewinkel sucht dringend  Amphibien-Retter


Wenn sich Frösche & Co. auf die Wanderschaft zu den Laichgewässern begeben, ist das oft ein gefährlich. Die Stadt Harsewinkel will helfen.

Müssen die Tiere  während der Wanderschaft zu den Laichgewässern viel befahrene Straßen queren, ist das für sie häufig ein gefährliches Unterfangen. Es bedeutet für viele  Amphibien nicht selten den Tod.  Symbolfoto: Pixabay

Harsewinkel (gl) - Obwohl die Tagestemperaturen derzeit noch frostig sind, wird seitens der Stadtverwaltung für die kommende Amphibienwandersaison geplant. Darauf weist der städtische Umweltberater Guido Linnemann in einer Mitteilung hin. 

Wanderschaft zu ihren Laichgewässern

Wie jedes Jahr im Frühling begeben sich bei den passenden Temperaturen die Amphibien wieder auf Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Müssten die Tiere dabei viel befahrene Straßen queren, sei dies häufig ein gefährliches Unterfangen und bedeute für viele Tiere nicht selten den Tod. 

Zum Schutz der Tiere werden seitens der Stadt Harsewinkel temporäre Amphibienfangzäune aufgestellt. „Diese Schutzmaßnahme kann nur erfolgreich durchgeführt werden, wenn sich genügend ehrenamtliche Helfer finden, die abwechselnd bereit sind, in den etwa sechs bis acht Wochen von Mitte Februar bis April morgens und abends die Lurche über die Straße zu tragen“, schreibt Linnemann. 

Interessenten melden sich bei Umweltberater

Für dieses Jahr werde noch dringend Hilfe benötigt. Harsewinkeler, die Lust und Zeit haben, bei der Zaunbetreuung unterstützend mitzuwirken, melden sich bei dem Umwelt- und Abfallberater der Stadt Harsewinkel, Guido Linnemann, unter 05247/935197 oder per E-Mail an Guido.Linnemann@harsewinkel.de.

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