Wenn der  Harsewinkeler Wilhalm zum Ratskeller wird



„Wilhalm wird zum Ratskeller“ – so lautet das Motto, wenn am  Freitag, 12. August, der Harsewinkeler Kneipenkult stattfindet.

Machen den Kulturort Wilhalm heute Abend zum Ratskeller, (v. l.) Florian Hinney (SPD), Andreas Hanhart (FDP), Pamela Westmeyer (CDU) und Juan-Carlos Palmier (Grüne). Foto: Cubick

Harsewinkel (joe) - „Wilhalm wird zum Ratskeller“ – so lautet das Motto, wenn am heutigen Freitagabend die Fraktionen des Stadtrats ab 19 Uhr zum Kneipenkult in den Harsewinkeler Kulturort Wilhalm an der Dr.-Pieke-Straße einladen. 

„In lockeren Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen“

Außer frisch gezapftem Pils und anderen kalten Getränken werden am Freitagabend noch weitere Kleinigkeiten angeboten. „Es ist gut, wenn die Bürger sich einmal ganz ungezwungen mit den Politikern unterhalten können“, sagte Juan-Carlos Palmier von den Grünen. So könnten die Wähler ihre Vertreter in anderer Umgebung kennenlernen und mit ihnen sprechen. Wobei es dabei nicht immer um Politik gehen müsse, sagte der Grünen-Politiker.

„So kann man in einer lockeren Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen“, ergänzte Andreas Hanhart von der FDP. Der Kneipenkult findet  am Freitag im Schankraum der ehemaligen Gaststätte Wilhalm statt. 

Eventuell werden draußen Stehtische aufgestellt

Möglicherweise werden aber – nicht zuletzt wegen des heißen Sommerwetters – einige Stehtische auf dem Parkplatz unter der Linde aufgestellt, kündigten Pamela Westmeyer (CDU), Florian Hinney (SPD), Andreas Hanhart und Juan-Carlos Palmier an. 

Wie genau das Ganze gehandhabt wird, stand beim Pressegespräch am frühen Mittwochabend allerdings noch nicht abschließend fest. 

NRW-Staatssekretär hat viele Dinge angeregt

Für die Idee zum „Ratskeller“ sei auch der Besuch von NRW-Staatssekretär Klaus Kaiser mit verantwortlich gewesen. Darauf wies die stellvertretende Bürgermeisterin Pamela Westmeyer hin. Bei seinem Besuch im Kulturort habe er viele Dinge angeregt, so Pamela Westmeyer. 

Diese Art des Kneipenkults werde möglicherweise keine einmalige Sache bleiben, erklärte die Christdemokratin. „Wir sind ja aktuell im dritten Corona-Jahr. Und die Corona-Zeit hat uns verändert. Viele Veranstaltungen sind pandemiebedingt ausgefallen, so dass sich am Freitagabend die Gelegenheit für alle bietet, mit uns Lokalpolitikern aus dem Stadtrat sowie aus den Fachausschüssen – falls das gewünscht wird – nebenbei in den Gedankenaustausch zu gehen“, betonte Palmier. Dabei stehe aber der Kneipenabend im Vordergrund: „Das ist keine politische Veranstaltung.“ Aber: An lokal- und gesellschaftspolitischen Themen mangele es ja nicht. Da sind sich die Beteiligten einig.

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