Bayrische Firma montiert Türen,  Tore und Fenster 



In Teilen frisch saniert zeigt sich die Sporthalle zum Betrieb nach den Ferien - die Wand unter der Tribüne wurde erneuert.   

Mit neuer Optik und Funktionalität entlang der Wand unter der Tribüne kann der Spielbetrieb in der Sporthalle am Hallenbad zum Schulstart wieder aufgenommen werden. Foto: Schäfer

Herzebrock-Clarholz (ds) - Ganz sicher ist sich Ursula Langer-Theis im Frühjahr nicht gewesen, dass sich ein Unternehmen für Sanierungsarbeiten in der Herzebrocker Sporthalle findet. Aber die Ausschreibung verlief erfolgreich, zeigt sich die Mitarbeiterin des kommunalen Gebäudemanagements erleichtert. 

Zeitliche Punktlandung

Zeitlich gesehen wird es mehr als eine Punktlandung. Bis Dienstag, 9. August, hätte die ausführende Firma Zeit gehabt: „Wir packen spätestens am Freitag unsere Sachen“, stellt Frank Voltz (kleines Foto) von den Vereinigten Holzbaubetrieben (VHB) Memmingen, die den Zuschlag erhalten haben, fest. Dann geht es zurück nach Bayern. Vier Wochen waren er und Mitarbeiter Andreas Kloschick vor Ort. Und haben einiges in der Sporthalle am Hallenbad ausgetauscht: Die Wand unter der Tribüne war in die Jahre gekommen, eine Ausbesserung nicht mehr angesagt.

Teile aus dem Jahr 1978

Immerhin stammten wesentliche Teile aus dem Eröffnungsjahr der Sporthalle – 1978. 9 Geräteraumtore, 3 Fenster vor dem Regieraum, 3 Hallenzugangstüren und 103 Quadratmeter Prallwand wurden zunächst ausgebaut. „Und fachgerecht entsorgt“, sagt Voltz. Dann wurden alle Teile durch neue ersetzt. „Buche multiplex B1“, informiert der VHB-Mitarbeiter. Wobei B1 die Brandschutzklasse bezeichne und schwer entflammbare Baustoffe und Bauprodukte nach der in Deutschland geltenden Brandschutznorm bezeichnen würde. Die Wand unterhalb der Tribüne wirkt optisch wie aus einem Guss. Auch wenn die Kommune ursprünglich Eiche eingeplant hatte. Die sei aber nicht zu bekommen gewesen und letztlich sei Buche sogar noch härter, so Ursula Langer-Theis. 

Leichtgängige Tore

Die neuen Tore seien sehr viel leichtgängiger als die in die Jahre gekommenen Vorgänger, so Frank Voltz im Gespräch mit dieser Zeitung. Er demonstriert das umgehend und lässt ein Tor mit einem sanften Ziehen nach oben schwingen. Von der Gestaltung her fallen die Türen leicht aus dem Rahmen: Sie sind nicht durchgängig buchefarben sondern rund zur Hälfte weiß. „Das war wohl ein Wunsch der Lehrer“, weiß Frank Voltz. Denn: In diesem Bereich wurden beschichtete Platten angebracht – zum Beschriften und abwischbar. Rund 120 000 Euro hat sich die Kommune die Instandsetzung der Sporthalle kosten lassen. Doch nachdem in den vergangenen Jahren Lüftung, Beleuchtung und Deckenheizung nach und nach modernisiert worden seien, sieht Langer-Theis die Sporthalle jetzt langfristig gut aufgestellt.

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