Brandenburghalle ist wieder trocken 



Herzebrock-Clarholz (br) - In Herzebrock-Clarholz brodelt die Gerüchteküche: Von Schimmelbildung in der neuen Brandenburgsporthalle an der Jahnstraße ist die Rede. Schon nach einem halben Jahr soll die Halle nicht mehr richtig nutzbar sein, wird erzählt. Doch das stimmt nicht.

Feucht

 Nach dem Winter war in zwei Geräteräumen an der Ostseite der Halle Feuchtigkeit unter dem Boden festgestellt worden, die auch bereits in die Wände gezogen war. Die Räume wurden daraufhin ausgeräumt und die Fußbodenleisten abgenommen. Die Geräte mussten in die Halle gestellt werden. Ein kleinerer Teil wurde dafür abgetrennt und war für einige Zeit nicht nutzbar. In den Geräteräumen liefen Luftentfeuchter.

„Schwierig war es vor allem, die Ursache für die Nässe unter dem Boden zu finden“, berichtet Axel Neuhaus vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt im Herzebrock-Clarholzer Rathaus. An der äußeren Seite eines Fallrohrs, das Wasser vom Dach ableitet, wurde schließlich Feuchtigkeit festgestellt. „Es ist allerdings noch nicht ganz klar, ob das Rohr selbst undicht ist, oder ob sich auf dem Dach eine undichte Stelle befindet, durch die Wasser eindringt.“ Das könne aber erst bei Starkregen festgestellt werden und der bleibt bekanntlich seit Wochen aus.

Die Räume selbst sind mittlerweile wieder trocken. Die Geräte stehen nicht mehr in der Halle. Sie ist wieder komplett nutzbar. Allerdings ist die Wand im Geräteraum vor dem eventuell beschädigten Fallrohr nach wie vor aufgeschlagen und auch die abgenommenen Fußleisten sind noch nicht wieder angebracht.

Das soll laut Axel Neuhaus auch erst geschehen, wenn die Ursache hundertprozentig geklärt ist. Denn erst dann steht fest, ob Klempner oder Dachdecker für den Schaden verantwortlich gemacht werden müssen und welche Versicherung dafür zahlen muss.

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