Clarholzer Adventsfenster sollen Weihnachten verschönern


Die Aktion soll unter anderem die Geburt Jesu erlebbar machen. Am ersten Advent geht die Aktion los und endet an Heiligabend.

Am 28. Oktober findet ein Informationsabend in der Kirche St. Christina statt. An diesem Termin werden auch die Termine für die Adventsfensteraktion vergeben. Gisela Ginten-Hofmann (links) und Angelika Szczesny mit den Utensilien zum Schmücken der Fenster in der Vorweihnachtszeit. Foto: Wöstheinrich

Herzebrock-Clarholz (miw) - Seit 25 Jahren findet in Herzebrock-Clarholz die Adventsfensteraktion statt. Entstanden ist sie in der Pfarrgemeinde St. Christina. Organisiert wird das inzwischen ökumenische Projekt seit 2014 von Angelika Szczesny und Claudia Wiemann. 

Fenster sollen die Geburt Jesu erlebbar machen

Mit Beginn der Vorbereitungen zur diesjährigen Aktion erklärt Angelika Szczesny zusammen mit Gisela Ginten-Hofmann vom Pfarrgemeinderat, um was es dabei geht.

„Die Adventsfensteraktion soll die Wartezeit auf Weihnachten verschönern und die Geburt Jesu bewusst erlebbar machen. Sie soll die Freude auf Weihnachten stärken“, erklärt Angelika Szczesny, „sie soll Gelegenheit geben, in kleiner Runde dem Vorweihnachtsstress zu entfliehen.“ 

Gemeinschaft nahbar machen

Die Adventsfensteraktion soll auf die Gemeinschaft im Pastoralverbund und der Ökumene hinweisen und gleichsam den Familien eine Möglichkeit geben, einen Basisstein in der christlichen Erziehung zu legen, so die Organisatorinnen. 

Kinder könnten eine schöne Erinnerung an die Adventszeit mitnehmen, wenn sie sähen, dass die geschmückten Fenster, Herberge für Josef und Maria auf ihrem Weg werden. 

So läuft die Aktion ab

Am Donnerstag, 28. Oktober, treffen sich um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Christina Interessierte zur Information und Terminvergabe ein. 

An diesem Abend bekommen die teilnehmenden Familien die jeweiligen Kalendertage für ihre Adventsfenster – die Daten werden dann zur Beginn der Adventszeit in den dafür vorgesehenen Fenstern ausgehängt. Gisela Ginten-Hoffmann:

„Auch in diesem Jahr soll das jeweilige Fenster zur Straße oder zum Hof hin dekoriert werden. Dort bekommen die Krippenfiguren Maria, Josef und der Esel sowie die Adventsfensterkerze für einen Tag und eine Nacht eine Herberge und sind dort für die Gemeinde zu sehen. Die gastgebende Familie kann Freunde und Bekannte zu einer kleinen Andacht einladen.“ 

Familiengottesdienste finden statt

Die Krippenfiguren und die Kerze werden am folgenden Tag dann zur nächsten Adventsfensteröffnung gebracht. 

An den Sonntagen finden in der Kirche die Familiengottesdienste statt. Dazu bringt die Samstagsfamilie die Figuren und die Kerze in den Gottesdienst und ein Pfarrgemeinderatsmitglied bringt sie am Montag in die nächste Familie. 

Erster Abend der Adventsfensteraktion ist der 1. Advent (28. November) in der evangelischen Kreuzkirche; Schlusstermin ist am 24. Dezember in der Pfarrkirche St. Christina.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.