Container für Kita-Provisorium werden bestellt


Statt ehemaliger Gaststättenräume sollen jetzt Container eine Übergangslösung für eine Kindergarten in Clarholz bieten. 

Aus  Containern soll die Übergangslösung entstehen. Ähnlich des vormaligen CJD-Provisoriums an der Brocker Straße.  Foto: dpa

Herzebrock-Clarholz (ds) - Ein neuer Kindergarten in Trägerschaft von Global Education aus Münster soll im Ortsteil Clarholz entstehen. Bis der Neubau realisiert ist – aktuell wird ein Standort im Bereich des alten Saals Huckenbeck zur Lindenstraße favorisiert –, wird noch Zeit ins Land gehen. Eine Übergangslösung soll her. Zunächst war vorgesehen, Gebäude der ehemaligen Gaststätte Schlüter an der Greffener Straße dafür zu nutzen. 

Lösung ist jetzt vom Tisch

Diese Lösung ist jetzt vom Tisch. Zumindest, was die Räume angeht. Schlicht zu teuer seien notwendige Umbauten, um beispielsweise aus dem vormaligen Gastraum nutzbare Kitaräume zu machen. Darüber informierte die Verwaltung den Gemeinderat im nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung vor der Sommerpause. Stattdessen sollen Container her. „Ähnlich wie beim Provisorium Brocker Straße des Trägers CJD“, schildert Heinz-Dieter Wette, erster allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, auf Nachfrage. Nach Schätzungen eines Architekten hätten sich die Kosten für Umbaumaßnahmen bei Schlüter mit Außenanlagen, Heizung und anderem auf rund 700 000 Euro belaufen, so Wilhelm Towara, Fachbereichsleiter aus dem Rathaus. 

Entscheidung zum Standort fällt in Kürze

Wo die Container aufgestellt werden, stehe noch nicht fest, so Heinz-Dieter Wette. Eine Option ist die Schlüter-Fläche gegenüber der ehemaligen Gaststätte, der frühere Parkplatz des Betriebs. Aber auch andere Standorte im Ortsteil Clarholz, eine davon im Gemeindebesitz, seien noch in der Diskussion. Eine Entscheidung dazu soll in Kürze fallen. Egal, wo sie stehen werden: Die Container können auf jeden Fall schon bestellt werden. Das habe der Rat beschlossen, so Wette. Zu den Lieferfristen konnte er noch keine Auskunft geben. Aber Fakt sei: „Zum 1. August wird das nichts.“ Ein Datum für den Start der Drei-Gruppen-Übergangslösung, die von Global Education betrieben werden soll, gibt es also (noch) nicht.

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