Es gibt mehr Geld für Tennisplatz und Co. 



Die Kosten für die Unterhaltung von vereinseigenen Sportplätzen steigen. Dem begegnet die Gemeinde jetzt mit höheren Zuschüssen. 

Pro Tennisplatz steigt die kommunale Zuwendung in Herzebrock-Clarholz von 77 auf 450 Euro. 

Herzebrock-Clarholz (ds) - Es gibt mehr Geld für Sportvereine mit vereinseigenen Anlagen: Das hat der Fachausschuss in jüngster Sitzung beschlossen und einer Aktualisierung der Richtlinien zugestimmt. Das Ganze geht auf einen Antrag des Gemeindesportverbands zurück. 

15 000 Euro mehr

Im Januar hatte der Vorsitzende Ali Wesche beantragt, jährlich 15 000 Euro mehr für Vereine, die eigene Sportanlagen unterhalten, zur Verfügung zu stellen. Denn die Kosten dafür sind in den vergangenen Jahren – aktuell insbesondere bei den Energiepreisen – stark gestiegen. Grundsätzlich hatte der Ausschuss dem Ansinnen damals bereits zugestimmt. Einzig wie die Summe detailliert verteilt werden soll, stand noch nicht fest. 

Verteilschlüssel erarbeitet

Dazu hat sich der Gemeindesportverband inzwischen Gedanken gemacht und in Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Verwaltung einen neuen Verteilschlüssel erarbeitet. In diesen sind auch die laufenden, jährlichen Unterhaltungskosten jedes Vereins für seine Sportanlagen eingeflossen. Demnach wurden einige Zahlen und Passagen in den Richtlinien über die Sportförderung in der Gemeinde angepasst, die bereits ab dem 19. Oktober dieses Jahres gelten. 

Kein Hafengelände mehr

Gänzlich herausgenommen wurde ein noch aufgeführtes Gelände des Segelsports mit Hafenanlage und Anlegestelle, für das bis dato 102 Euro vermerkt waren. „Es wird gestrichen, da es kein Gelände im Gemeindegebiet gibt“, so die Verwaltung pragmatisch. Für Tennisplätze sowohl in der Halle als auch im Freien gibt es künftig je Platz eine Förderung in Höhe von 450 Euro (vorher 77 Euro), für jeden Reitplatz 600 Euro (102 Euro), für jeden Quadratmeter einer Reithalle 80 Cent (31 Cent), für jede Bahn eines Schießstands 25 Euro (5 Euro), pro Angelsportgelände 500 Euro (102 Euro) und für Gelände, die von Modellfliegern genutzt werden ebenfalls 500 Euro (102 Euro).

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