FDP wählt neuen Vorsitzender in Herzebrock-Clarholz


Bisher war Roland Stefan Vorsitzender des FDP-Ortsverbands in Herzebrock-Clarholz. Jetzt übernimmt Gottfried Göcke das Amt. 

Nach der Versammlung: (v. l.) Roland Stefan, Reinhard Wördemann, den Kreisvorsitzender Patrick Büker, Gottfried Göcke und Jan Wollenschläger.

Herzebrock-Clarholz (rs) - Roland Stefan, langjähriger Vorsitzender der FDP in Herzebrock-Clarholz, hat seinen Vorsitz niedergelegt. Als neuer Vorsitzender der Ortspartei tritt Gottfried Göcke hervor. Er wurde in einer internen Veranstaltung gewählt. Seine politischen Ziele teilte er der „Glocke“ daher auf Nachfrage mit.

„Roland Stefan hat aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit für den Vorsitz der Ortspartei. Allerdings wird er weiterhin der FDP-Fraktion im Stadtrat vorsitzen“, erklärt der neue FDP-Ortsvorsitzende Gottfried Göcke.

Gottfied Göcke löst Roland Stefan ab

Gottfried Göcke war früher schon mal Ortsvorsitzender der FDP in Herzebrock-Clarholz und ist aktuell im Planungsausschuss als sachkundiger Bürger aktiv. Obwohl sich Roland Stefan bereits im Rentenalter befinde, habe Roland Stefan noch viel in seiner eigenen Firma zu tun, sagt Göcke im Gespräch mit dieser Zeitung.

Er selbst habe sich dann bereiterklärt, den Vorsitz zu übernehmen und sich demententsprechend zur Wahl gestellt. Als zweiter Vorsitzender wurde Jan Wollenschläger gewählt, der auch weiterhin als Schriftführer tätig sein wird. Der Vorstand wird von Reinhard Wördemann und Marcel Huster komplettiert.

Verkehr und Bauen sind die Schwerpunkte

„Einen herzlichen Dank möchte ich im Namen der FDP-Ortsgruppe an Herrn Heinz Müller richten, der nunmehr aus Altersgründen aus dem Vorstand ausscheidet“, sagt er. Was genau möchte der neue FDP-Ortsvorsitzende in Herzebrock-Clarholz anpacken?

„Klares Ziel ist es, im Stadtrat die Themen Verkehr und Bauen voranzutreiben“, sagt Göcke. „Der Verkehr muss in Herzebrock-Clarholz besser fließen. Die Bürger sollten nicht unter einem hohen Verkehrsaufkommen leiden, das nicht ordentlich geregelt wird.“

Partei will mehr Mitglieder gewinnen

In Sachen Bauen weist der Lokalpolitiker unter anderem darauf hin, dass neue Baugebiete nicht zu nah an landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt werden sollten. Was die interne Parteistruktur vor Ort anbelangt, ist Gottfried Göcke bescheiden. „Wir haben aktuell 15 Mitglieder, was angesichts der Einwohnerzahl im Ort auch in Ordnung ist. Allerdings wäre es schön, wenn wir ein paar junge Mitglieder gewinnen könnten.“

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