„Hauptsache, die Tradition wird weitergeführt“


Zum Finale der Clarholzer Laurentius-Kirmes herrschte erneut feinstes Sommerwetter. Auch das lockte Besucher. 

Herzebrock-Clarholz (ds) - Heimatverein und Feuerwehr sind pünktlich zum Auftakt des Kirmesfrühschoppens vertreten gewesen. Vereinzelte Gruppen und Clübchen suchten sich angesichts der strahlenden Sonne Schattenplätze. Und ab Mittag ging es wieder rund. Die Zeichen, dass der Lorenzkes-Montag sich nahtlos in die sehr gute Besucherresonanz der Vortage einfügt, standen bestens.

Messe für die Feuerwehr

Auf die Feuerwehrmesse in St. Laurentius, zelebriert von Pastor Josef Kemper, folgten Frühstück und Beisammensein für die ehrenamtlichen Kräfte nicht nur aus Clarholz. Und weil in diesem Jahr kein Zelt vor ehemals Huckenbeck aufgebaut war, hatte die Feuerwehr kurzerhand umdisponiert und machte es sich im Zelt von Kai Lönne gemütlich. „Hauptsache, die Tradition wird weitergeführt“, stellte Peter Hagemann, Clarholzer Löschzugführer, pragmatisch fest. 

Interesse am Heimatverein

In diese Richtung gingen auch die Gedanken des Heimatvereins, der erneut sein Glücksrad aufgebaut hatte, mit Besuchern ins Gespräch kam und ein neues Banner präsentierte. Auf einigen Tischen klebten QR-Codes, über die Interessierte direkt zur Internetseite des Vereins gelangten. „Das klappt gut und wird auch angenommen“, berichtete Heimatfreund Karl Haunert von guten Klickzahlen des digitalen Angebots. 

Patrick Schneider ist zufrieden

Nicht nur er zeigte sich positiv gestimmt. „Wir waren mit den bisherigen Tagen sehr gut zufrieden“, so Patrick Schneider, Inhaber des Autoscooter und Enkel der Schaustellergröße August Schneider, der im April dieses Jahres im Alter von 91 Jahren gestorben war. Und für den Montag rechnete er erneut mit starkem Besuch. „Hätten die Clarholzer bis 7 Uhr feiern dürfen, hätten sie das auch getan“, flachste auch Gastronom Kai Lönne mit Rückblick insbesondere auf Samstag. 

Besucher bleiben im Freien

Zurückhaltung aufgrund von Corona habe sich darin gezeigt, dass viele Besucher es vorgezogen hätten, sich auch zu späterer Stunde im Freien aufzuhalten, so Mitarbeiterin Melanie Rugge. Das Wetter bot sich dafür an. Ebenso wie die Sitzgelegenheiten, die hier und da neu postiert worden waren.

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